Rund 1100 Menschen besuchten am vergangenen Wochenende das Wildgehege im Weisshauswald, das nach fünf Wochen Schließung infolge der Corona-Pandemie erstmals wieder geöffnet hatte. Um einen größtmöglichen Infektionsschutz zu gewährleisten, gibt es Einlasskontrollen, sodass nie mehr als 100 Personen gleichzeitig auf dem Gelände sind. Auch dürfen die Tiere nicht gefüttert oder gestreichelt werden. Dies wird von einem Wachdienst kontrolliert. Heiko Nowak von der Stadtverwaltung zieht eine positive Bilanz des Wochenendes, da sich nahezu alle Besucher an die Regeln gehalten hätten. Das Feedback sei durchweg positiv gewesen, so Nowak. Geöffnet ist das Wildgehege täglich zwischen 11 und 19 Uhr. Natürlich gelten die gültigen Abstandsregeln. Hierfür hat sich Försterin und Gehegeleiterin Kerstin Schmitt etwas Besonderes einfallen lassen: Im gesamten Gehege weisen große Schilder darauf hin, dass man eine „Hirschlänge“, also etwa zwei Meter, Abstand zu fremden Menschen halten muss.
Auch wenn es nach wie vor verboten ist, selbst mitgebrachte Lebensmittel zu verfüttern, freut sich das Team des Wildgeheges über Futterspenden wie Äpfel, Karotten, Rüben, Kartoffeln und trockenes Brot. Sie können in eigens dafür aufgestellte Behältnisse am Eingang gelegt werden. Nicht zu gebrauchen sind Speiseabfälle, Fleisch- und Wurstwaren, Süßigkeiten sowie frisches oder verschimmeltes Brot.
Ermöglicht wurde die Eröffnung des Wildgeheges durch die effiziente Zusammenarbeit vieler Stellen in der Stadtverwaltung unter der Koordination des Amtes für Bodenmanagement und Geoinformation und der Leiterin des Geheges, Kerstin Schmitt.

(Text & Bild: Presseamt Stadt Trier)