Gegen 19:00 Uhr wurde ein 63-jähriger Mann durch das Seniorenheim Trierweiler bei der Polizei Trier vermisst gemeldet. Die Person wurde bereits seit 17:30 vermisst.

Aufgrund der Kälte und den Temperaturen um den Gefrierpunkt startet nicht, wie üblich zunächst die Polizei alleine mit der Suche, sondern es wurde umgehend auch alle Kräfte von Feuerwehr und Suchhunde alarmiert.

Am Bürgerhaus in Trierweiler wurde ein Bereitstellungsraum und im Gerätehaus der Feuerwehr eine Koordinierungsstelle eingerichtet. Nach einer kurzen Lagebesprechung begann auch umgehend die Suche nach dem vermissten Mann.

Hierbei wurden fußläufig die Menschen im Ort angefragt, ob es Sichtungen gab, zeitgleich wurden Wald- und Feldwege von den Feuerwehr- und Polizeifahrzeugen abgesucht. Da eine letzte Spur auf die Kreisstraße zwischen Trierweiler und dem Gewerbegebiet führte, wurde dort auch koordiniert und verstärkt gesucht.

Auch Suchhunde kamen zum Einsatz. Insgesamt waren 17 Suchhunde zum Einsatz gekommen. Hierfür wurden die Straßen rund um Trierweiler für die Suche der Hunde voll gesperrt. Zeitgleich kam die Coptereinheit des Landkreises Trier-Saarburg mit einer Drohne zum Einsatz. Mit der Wärmebildkamera wurden große Flächen abgesucht.

Immer mit dabei das DRK zur Bereitstellung, wenn der 63-jährige gefunden werden sollte. Die Zeit drängte, da der Mann nur mit dünner Bekleidung und Hausschuhen unterwegs war.

Um 23:36 Uhr nach 4,5 Stunden suchen konnte der Mann durch die Feuerwehr an der B51 wohlbehalten aber deutlich unterkühlt aufgefunden werden. Er kam nach notärztlicher Versorgung in ein Krankenhaus.

Im Einsatz waren etwa 110 Kräfte von FEZ, Führungsstaffel und Wehrleitung VG Trier-Land. Die Technische Einsatzleitung mit Drohne und KFI des Landkreises Trier-Saarburg. Die Feuerwehren aus Trierweiler, Sirzenich, Udelfangen, Liersberg, Aach und Langsur. Die Rettungshundestaffel aus Zerf, BF Trier und BRH Eifel-Mosel zudem die Polizei Trier mit Führungsdienst.