Die Flusskreuzfahrt endete bei Piesport. An Bord gab es 13 Corona-Fälle unter der Besatzung (Symbolbild). Foto: Falco/Pixabay
Die Flusskreuzfahrt endete bei Piesport. An Bord gab es 13 Corona-Fälle unter der Besatzung (Symbolbild). Foto: Falco/Pixabay

13 der gestern bekannt gewordenen COVID-19-Fälle im Landkreis Bernkastel-Wittlich sind auf ein Infektionsgeschehen auf einem Flusskreuzfahrtschiff zurückzuführen, das seit dem Wochenende im Landkreis vor Anker liegt.

Das Schiff liegt aktuell bei Piesport vor Anker. Das Schiff war, so die Reederei, auf einer Moselkreuzfahrt von Köln nach Trier.

Nachdem in den Reihen des Bordpersonals der Verdacht einer Corona-Erkrankung auftrat, wurden die Passagiere vorsorglich ausgeschifft und durch die Reederei mit Bussen an den Ausgangsort der Reise nach Köln gebracht. Die Wohnsitzgesundheitsämter wurden über den Sachverhalt informiert.

Ehemaliger Passagier wurde positiv getestet

Die 40-köpfige Schiffsbesatzung verblieb auf dem Schiff, wurde dort abgestrichen und isoliert. Aus den Testungen resultierten 13 COVID-19-Fälle, die aktuell auch in die Statistik des Landkreises einfließen.

Zuvor sei an Bord niemand mit Krankheitssymptomen auffällig geworden, so ein Sprecher der Kölner Reederei 1AVista gegenüber dem Trierischen Volksfreund. Der Kölner Reiseveranstalter sei zuvor ein Gesundheitsamt informiert worden, dass ein Gast, nachdem er die vorherige Reise der VistaSerenity beendet hatte, positiv auf Corona getestet worden war.

Das Schiff, die VistaSerenity, war auf dem Rückweg von Trier nach Köln. Der normale Kurs des Kreuzsfahrtschiffes ist diese Route: Köln – Rüdesheim – Bernkastel-Kues – Trier – Winningen – Köln.