Pünktlich um 13:46 Uhr wurde es auf dem Trierer Hauptmarkt und dem Porta Nigra Platz still. Es war kein Ton mehr zu hören. Der Stadtrat und die Ministerpräsidentin hatten zu einer Schweigeminute aufgerufen, zu jener Uhrzeit an dem die „Todesfahrt“ von vier Minuten begann. Es kamen wieder hunderte Menschen zusammen. Viele weinen und liegen sich in den Armen. Nach der Minute beginnen in der gesamten Stadt Trier die Kirchenglocken zu läuten. Ein großes hörbares Zeichen.

Nicht nur auf den zwei großen Plätzen in der Innenstadt wurde der Toten gedacht. In vielen Betrieben der Stadt und auf dem Land standen die Menschen eine Minute still. Eine Userin teilt uns mit, dass sogar die Linienbusse, wo es möglich war, eine Minute angehalten haben. Er habe Stille geherrscht. In den Ganztagsschulen wurde geschwiegen. Die Kirchenglocken läuteten in vielen Gemeinden des Bistums Trier.

Auch heute wurden den ganzen Tag wieder unzählige Kerzen und Blumen in der gesamten Innenstadt aufgestellt. Die Anteilnahme ist riesengroß.

„Trier trauert, Trier leidet, aber Trier resigniert nicht“

Bilder des heutigen Tages aus Trier: