Sebastian Schmitt/newstr (19)

Am Freitagmorgen wurden die Feuerwehren zu einem Scheunenbrand in Hochstetten-Dhaun alarmiert. Dabei geriet aus noch unbekannter Ursache ein Baustellencontainer, welcher in der Scheune stand in Brand. Demnach war das Feuer so intensiv, dass die Flammen innerhalb weniger Minuten auf das Dachgebälk übergriffen. Als die ersten Rettungskräfte, binnen weniger Minuten eintrafen schlugen bereits die Flammen aus dem Dach. Der Strom Dachständer knickte wenige Minuten später unter seinem Gewicht und dem brennenden Dachgebäck ein. „Dies bedeutete eine große Gefahr für uns Retter, denn die Stromkabel rissen durch und es knallte mehrfach laut. Deshalb musste der Einsatz der Drehleiter warten, bis der Strom im Ortsteil abgestellt war“, informierten die beiden Einsatzleiter Andreas Kaiser und Simon Schuck.

2. Großbrand binnen einem Jahr

Im Gegensatz zu den Wohnhaus Vollbrand am dicken Donnerstag im vergangenen Jahr, nur wenige Meter von der jetzigeren Einsatzstelle entfernt, wurde damals mit der kleinen Alarmstufe „Kaminbrand“, bei der Erstalarmierung nur wenige Kräfte alarmiert. Gestern bei dem Scheunenbrand, wurde den Kräften gleich ein Scheunenbrand gemeldet. „So wurden gleich die Einheiten Hochstetten-Dhaun, Simmertal, Kirn, Meckenbach und Hennweiler alarmiert. So standen uns genug Kräfte und Ausrüstung zu Verfügung“, lobte Kaiser die genaue Alarmierung. Das Feuer breitete sich bei extrem dichter Bebauung, schnell auf das, auf der linken Seite, angebautes Wohnhaus aus. „Wir konnten das ebenfalls angebaute Wohnhaus auf der rechten Seite durch das gute Zusammenspiel der Einheiten retten. Wie vor einem Jahr bei dem Brand herrschte ebenfalls wieder kräftiger Wind, der die Löscharbeiten erschwerte“, informierte Schuck. Zum Glück konnten sich alle Bewohner des Anwesens unverletzt ins Freie Retten. Der neu angelegte Dorfmittelpunkt des Ortsteils Hochstädten diente den Rettungskräften als Bereitstellungsraum. Die Hauptstraße blieb für mehr als 4 Stunden komplett gesperrt. Der Sachschaden dürfte sich auf mindestens 150.000 Euro belaufen. Das Wohnhaus ist demnach einsturzgefährdet und kann zurzeit nicht betreten werden. Die Feuerwehr Kirner-Land sowie die Polizei Kirn sperrten den Bereich großräumig ab. Die Lösch- und Aufräumarbeiten dauerten noch bis in den späten Freitagnachmittag. Einsatzkräfte der Kriminalpolizei Kirn haben die Ermittlungen zur Brandentstehung aufgenommen.