Am Dienstagnachmittag (1. Dezember 2020) sind bei einer Amokfahrt in der Trierer Innenstadt Menschen getötet und verletzt worden. Bischof Stephan Ackermann: „Ich bin zutiefst schockiert über die Amokfahrt, die quasi vor unserer Haustür passiert ist. Wir wissen noch wenig über die Umstände oder die Hintergründe, aber der Vorfall erschüttert die Menschen weit über die Stadt Trier hinaus.“ Schon jetzt ist der Dom zum Gebet geöffnet; unsere Notfallseelsorgerinnen und -seelsorger sind im Einsatz. Gestern Abend um 20 Uhr haben die beiden Kirchen in ökumenischer Verbundenheit zum Gebet für die Opfer, die Toten und Verletzten, ihre Angehörigen, für die Einsatz- und Rettungskräfte und alle, die von diesem schrecklichen Vorfall betroffen sind, in den Dom eingeladen.

Zu dem 25-minütigem Gebet sind unter den Corona-Bedingungen etwa 150 Menschen gekommen. Viele haben geweint und die Trauer stand den Menschen tief im Gesicht geschrieben. Am Ende des Gebetes konnten die Menschen eine Kerze entzünden und Blumen niederlegen.

Um 20 Uhr haben in der Stadt Trier die Totenglocken geläutet.

Menschen, die Gesprächsbedarf haben, können sich an die Telefonseelsorgestellen unter 0800-1110111 wenden. Zum Gebet im Dom kann man ohne Anmeldung kommen, die Kontaktdaten werden vor Ort erfasst.