Gedenkstätte 9/11, Bild: Unsplash

Der 11. September 2001 ist ein Tag, der im Gedächtnis geblieben ist. Vor zwanzig Jahren hielt die Welt den Atem an, als zwei entführte Flugzeuge in New York in die Zwillingstürme des World Trade Center und eins in Washington in das Pentagon flogen. An diesem Dienstagmorgen, der wie jeder andere Tag begonnen hatte, wurden vier Flugzeuge durch das islamistischen Terrornetzwerk Al-Qaida unter der Führung von Osama bin Laden gekapert.

Anschläge des Terrors

Der erste Flieger krachte um 8:46 Uhr in den Nordturm der beiden Zwillingstürme. Der um 9:03 Uhr nachfolgende Einschlag in den Südturm wurde bereits weltweit live übertragen. Zunächst hielt man den ersten Anschlag für einen Unfall, was sich schnell als Trugschluss herausstellen sollte. Nach weniger als zwei Stunden krachten die Gebäude unter den Augen der ganzen Welt zusammen.
Um 9:37 steuerte ein Flieger ins Pentagon, dem Hauptsitz des US-Verteidigungsministeriums. Das vierte gekaperte Flugzeug wurde um 10:03 Uhr zum Absturz gebracht und verpasste als einziges der vier entführten Flugzeuge das anvisierte Ziel. Die Folgen waren erheblich, insgesamt kamen bei diesen Terroranschlägen 2.996 Menschen ums Leben – davon elf deutsche Bürgerinnen und Bürger.

11. September: Tag der Trauer und der Zorns

Nicht nur die USA gedenken an diesem tragischen Jahrestag den Opfern der Anschläge. Weltweit zeigen sich die Länder solidarisch. Auch auf den nahe gelegenen Air Bases unserer Region, in Ramstein und Spangdahlem, wird jährlich eine Zeremonie abgehalten. Auf der Airbase in Spangdahlem wurde zum Jahrestag 2016 eine große Gedenktafel enthüllt. Seitdem kommen immer wieder Menschen dort zusammen, um den Toten zu gedenken.