58- jährige Beifahrerin stirbt bei schwerem Unfall in Trier, zwei weitere schwer verletzt

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Trier. Ein schlimmes Bild bot sich den Ersthelfern und Einsatzkräften am späten Dienstagabend gegen 22:15 Uhr. In der Luxemburgerstraße Kreuzung Diedenhoferstraße liegt in Fahrtrichtung Igel ein Auto auf dem Dach. Auf der Gegenrichtung in Höhe einer großen Waschanlage steht ein völlig zerstörtes Auto. Dazwischen ist die Straße mit Trümmerteile und Glas übersäht.
Wie die Polizei mitteilt befuhr eine 54-jährige PKW-Fahrerin aus Trier die Diedenhofener Straße. Sie biegt hierbei in Richtung Stadt auf die Luxemburger Straße auf. Unmittelbar in diesem Einmündungsbereich kam es zu einer Kollision mit dem PKW eines 36-Jährigen aus Trier, der die Luxemburger Straße in Richtung Stadt befuhr. Der Aufprall muss hierbei derart heftig gewesen sein, sodass das Auto der Fahrerin ins Schleudern gerät und sich überschlägt. Auf der Gegenfahrbahn in Fahrtrichtung Trier- Zewen kommt es auf dem Dach zum Liegen. Der PKW der 36- jährigen kommt erst nach etwa 80 Meter zum Stillstand.
Ersthelfer eilen sofort zu den verunfallten Fahrzeugen und leisten erste Hilfe, bis zum Eintreffen der Rettungskräfte. Dieses lobt die Polizei auch ausdrücklich.
In dem Auto, welches auf dem Dach liegt, sind jedoch die Fahrerin und Beifahrerin schwer eingeklemmt. Die Feuerwehr beginnt sofort mit den Rettungsmaßnahmen und kann die Fahrerin mit schwersten Verletzungen aus dem Auto retten. Hierbei kommt schweres Gerät zum Einsatz. Sie kommt nach notärztlicher Versorgung in ein Krankenhaus. Der Notarzt konnte allerdings bei der 58- jährigen Beifahrerin nur noch den tot feststellen. Auch sie war schwer eingeklemmt und musste mit der Rettungsschere befreit und geborgen werden.
Der 36- jährige Fahrer des zweiten Unfallfahrzeugs wurde ebenfalls mit schweren Verletzungen nach notärztlicher Versorgung in ein Krankenhaus eingeliefert. Er schwebt aber nicht in Lebensgefahr, wie die Polizei mitteilt.
Nach der Rettung und Bergung der Verletzten kommt auf Antrag der Staatsanwaltschaft ein Gutachter zum Einsatz. An beiden Autos entstand Totalschaden, sie mussten abgeschleppt werden und wurden sichergestellt.
Die Stadtreinigung wurde in der Nacht zur Unfallstelle gerufen, um die vielen Trümmerteile zu beseitigen und die Straße zu räumen. Die Strecke war ab der Kreuzung Luxemburgerstraße/ Eisenbahnstraße in Fahrtrichtung Igel und ab Kreuzung Luxemburgerstraße/ Niederkircherstraße für den Verkehr bis 1:35 Uhr voll gesperrt. Die Polizei hatte eine Umleitung über die A 64 an den Sperrungen empfohlen.
Ein Team der Notfallseelsorge nahm noch an der Unfallstelle ihre Arbeit auf.
Die Polizei teilt mit, dass im Bereich der Bushaltestelle in unmittelbarer Nähe sich etliche Personen befanden, die zum Zeitpunkt der Unfallaufnahme nicht mehr vor Ort waren, jedoch wichtige Zeugen hinsichtlich des Unfallgeschehens sein könnten. Aus diesem Grund werden diese Personen gebeten sich mit der Polizeiinspektion Trier unter der Nummer 0651/9779-3200 telefonisch in Verbindung zu setzen.
Im Einsatz war die Berufsfeuerwehr Wache eins und zwei, der Löschzug Zewen und der Führungsdienst der Berufsfeuerwehr. Weiterhin Rettungswagen der Berufsfeuerwehr und der Malteser aus Welschbillig. Die Notärzte aus Trier, Ehrang und Saarburg. Die Notfallseelsorge, die Stadtreinigung, ein Abschleppunternehmen und drei Teams der Polizei Trier.

(Blaes)