corona

Am heutigen Montag wurden dem Gesundheitsamt Trier-Saarburg 43 weitere Infektionen mit dem Corona-Virus gemeldet – 39 aus dem Landkreis (davon allein 37 in der Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende in Hermeskeil) und 4 aus der Stadt Trier. Ein weiterer Patient aus dem Landkreis ist im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung verstorben. Damit sind bisher insgesamt 19 Personen aus dem Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes verstorben, nunmehr 15 im Landkreis und 4 in der Stadt Trier.

Die Zahl der seit dem 11. März nachweislich mit dem Corona-Virus infizierten Personen steigt auf 2084 (832 in der Stadt Trier und 1252 im Landkreis Trier-Saarburg). Die 7-Tage-Inzidenz ist wieder gestiegen auf aktuell in der Stadt Trier 62,7 und im Landkreis 108,3 Neuinfektionen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohnern. Der Anstieg im Landkreis ist maßgeblich auf das Infektionsgeschehen in der AfA Hermeskeil zurückzuführen, wo sich inzwischen 59 Personen mit dem Virus infiziert haben.

Die Zahl der Infizierten ist daher erneut angestiegen und liegt aktuell bei 379 Personen, 31 mehr als gestern. Diese verteilen sich wie folgt: 268 im Landkreis und 111 in der Stadt Trier. 26 Patienten aus dem Landkreis und der Stadt Trier befinden sich in stationärer Behandlung, 20 hiervon im Corona-Gemeinschaftskrankenhaus in Trier.

Situation in betroffenen Einrichtungen

Neuinfektionen wurden am Wochenende aus folgenden Einrichtungen gemeldet: den Kitas Lebenshilfe Petrisberg Trier und Tawern, dem Gymnasium Konz, der Berufsschule Ernährung, Hauswirtschaft und Sozialpflege Trier sowie dem Max-Planck-Gymnasium Trier. Hier und in den anderen Einrichtungen dauern die Umgebungsuntersuchungen und Kontaktermittlungen an.

Gesundheitsamt: AHAL-Regeln strikt beachten und verantwortungsvoll handeln

Das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung rät dringend, die nun geltenden Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten, regelmäßig einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen und zu lüften und Kontakte auch im privaten Umfeld auf ein Minimum zu begrenzen.

Nochmals wird auf die Möglichkeit hingewiesen, mittels der App „Mein Laborergebnis“ sein Testergebnis zeitnah selbst abzufragen und den Befund auch auszudrucken.