Presseamt Stadt Trier

Seit dem 31. Dezember 2020 wird in Seniorenheimen in der Stadt Trier und des Landkreises geimpft. Bewohner/innen und Mitarbeitende erhielten bzw. erhalten die erste Impfung gegen das Corona-Virus. Zwischenzeitlich wurden auch die Krankenhäuser durch das Land mit Impfstoff für ihre Ärzte und das Pflegepersonal beliefert. Und seit dem 7. Januar erhalten die Über-80-Jährigen sowie Angehörige der Impfkategorie 1 ihre erste Impfung.

Nach zwei Wochen ziehen Stadt und Landkreis eine sehr positive Bilanz: Landrat Günther Schartz und der Trierer Oberbürgermeister Wolfram Leibe zeigen sich erfreut, dass bisher alles gut läuft, sowohl im Impfzentrum als auch bei den mobilen Impfteams. „Die Impfungen sind für uns alle ein großer Schritt auf dem Weg zurück zur Normalität, besonders für die Bewohnerinnen und Bewohner unserer Pflegeeinrichtungen, die große Einschränkungen hinnehmen mussten und besonders betroffen sind von den Folgen der Pandemie“, so Schartz und Leibe.

Fast alle Seniorenheime geimpft – 2. Impfung startet am 21. Januar

Schartz und Leibe dankten allen Helfern des Impfzentrums, der Impfteams und in den Einrichtungen, die es möglich gemacht haben, dass – bis auf zwei Einrichtungen, die in der kommenden Woche folgen – innerhalb von zwei Wochen in nahezu allen Einrichtungen geimpft werden konnte. „Hier wurde hart gearbeitet, von den Impfkoordinatoren angefangen, über Ärzte, Apotheker, Sanitäter, Feuerwehrleuten bis hin zu vielen weiteren Helfern. Der Erfolg der bisherigen Impfungen sei eine Gemeinschaftsleistung beider Kommunen, aber auch vieler Einrichtungen.

Bis zum 16. Januar werden rund 4.800 Bewohner/innen und Mitarbeitende von insgesamt 24 Seniorenheimen ihre erste Impfung erhalten. Zwei Einrichtungen folgen in der kommenden Woche. Ab nächsten Donnerstag (21. Januar) beginnt die Verabreichung der 2. Impfung in Saarburg, Lorscheid und Trier. Täglich folgen dann weitere Senioreneinrichtungen.

Seit dem 7. Januar werden einschließlich heute im Impfzentrum in Trier 2.150 Impfungen verabreicht. Der Ablauf im Impfzentrum hat sich eingespielt und läuft weitestgehend ohne Probleme. Die Impftermine, die durch das Land vergeben werden, sind für die kommenden Wochen ausgebucht und können, je nach Verfügbarkeit von Impfstoff, ausgeweitet werden. Am 28. Januar beginnt im Impfzentrum die Verabreichung der 2. Impfung an die Personen, die drei Wochen zuvor ihre erste Spritze erhalten hatten. Damit liegen Stadt und Landkreis mit einer Impfquote von 33/1000 deutlich über dem Landesdurchschnitt.

Rechnet man die durch das Land organisierte Impfung des Personal der hiesigen Krankenhäuser hinzu, beträgt die Gesamtzahl der Impfungen in der Stadt und dem Landkreis inzwischen 8.600.

Der Ordnungsdezernent der Stadt Trier, Thomas Schmitt, zeigt sich überzeugt, dass sich der schnelle Fortschritt bei den Impfungen auch sehr bald bei der Inzidenzzahl bemerkbar machen wird.

Florian Zonker von der Feuerwehr Trier und der Impfkoordinator des Landkreises, Eric Jakobs, sind stolz darauf, dass man nun nahezu alle Pflegeeinrichtungen zum ersten Mal durchgeimpft habe. Wo nötig wurden eigene Impfteams aufgestellt und mit eigenem Personal unterstützt. „Nach den ersten beiden Wochen sind wir sehr zufrieden damit, wie es im Impfzentrum läuft. Die Abläufe haben sich eingespielt und wir haben eine gute Zusammenarbeit. Positiv überrascht sind wir von den Leuten, die sich impfen lassen, sie sind geduldig, höflich und freundlich, auch wenn es mal nicht in ihrem Sinne läuft. Für diese Freundlichkeit möchten wir uns bei allen Seniorinnen und Senioren aus Trier und Trier-Saarburg bedanken!“, so Zonker und Jakobs.