Die Landesregierung hat am Wochenende die 18. Corona-Bekämpfungsverordnung (CoBeLVO) erlassen, die am Montag, 22. März, in Kraft tritt. Auf die Allgemeinverfügung der Stadt Trier mit Regelungen zum Terminshopping aufgrund der erhöhten Inzidenzzahlen hat das keine Auswirkungen, diese gilt weiterhin. Sie kann nach der neuen Verordnung des Landes frühestens zurückgenommen werden, wenn die 7-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen mindestens sieben Tage lang wieder unter 50 liegt.

Die 18. CoBeLVO sieht vor, dass ab Montag, 22. März, wieder Außengastronomie zugelassen ist, sofern die Inzidenz in einer Kommune nicht die 100 überschreitet. Dafür gibt es aber eine Reihe von Voraussetzungen, die teils auch schon im vergangenen Jahr unter Pandemiebedingungen galten:

  • Gastronomie-Betriebe müssen ein Hygienekonzept umsetzen, das unter anderem Mindestabstände von 1,50 Meter zwischen den Tischen vorsieht sowie im Wartebereich zwischen den Gästen. Thekenbetrieb ist verboten.
  • Um den Zutritt zu steuern, müssen Termine im Voraus gebucht werden.
  • Es gilt Maskenpflicht mit OP-Maske oder FFP2-Maske oder einem vergleichbaren Standard für Gäste und Personal – außer für Gäste, wenn sie am Tisch Platz genommen haben.
  • Die Kontakte müssen erfasst werden.
  • Neu im Vergleich zur Öffnung der Gastronomie im vergangenen Jahr unter Pandemiebedingungen ist, dass es eine Testpflicht gibt. Gäste müssen entweder einen zugelassenen Selbsttest unmittelbar bei der gastronomischen Einrichtung unter Aufsicht einer von der Einrichtung beauftragten Person machen oder einen Schnelltest vorlegen.