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Nach dem schwerem Erdrutsch zwischen Kordel und der Hochmark werden am heutigen Dienstag die Bergungsarbeiten fortgesetzt. Am gestrigen Montag konnten zunächst der Anhänger des LKW und das Auto mit einem kleinen Kran geborgen werden.

Um den LKW aus dem etwa sechs Meter tiefen Loch zu bergen muss zunächst einiges an Vorarbeit geleistet werden. Ein Geologe, der gestern an der Unglücksstelle war kam zu dem Ergebnis, dass ein schwerer 50 Tonnen Kran dort nicht zum Einsatz kommen kann, da das Erdreich einfach zu locker ist. Es hat schlichtweg zu viel geregnet.

Am heutigen Dienstag wird der LBM eine Art Rampe zu dem im Loch liegenden LKW bauen. Dazu wird weiter die Straße aufgerissen und eine Zufahrt zu dem LKW gebaut. Das nimmt viel zeit in Anspruch. Anschließend soll versucht werden, den Lastwagen mit einem Bergungsfahrzeug (kein Kran) heraus zu bekommen. Das wird wohl am Mittwoch und Donnerstag der Fall sein.

Unterdessen ist das LBM und der Forst dabei einen Ersatzweg für die 40 Menschen auf der Hochmark herzurichten. Durch den langen Regen sind die Waldwege fast nicht passierbar. Hier müssen wohl große Mengen Schotter auf mehrere Kilometer aufgeschüttet werden. Für medizinische Notfälle sind die Hubschrauberstaffel der Region bereits informiert. Die Hochmark ist derzeit von der Außenwelt (auf direkten und dem einzigen Zufahrtsweg) abgeschnitten.

Link des Hauptberichts mit allen Bildern dazu:

Spektakulärer Unfall: Erdrutsch reißt LKW und Auto mit in die Tiefe