Symbolbild PI Morbach

Während Taschendiebstähle für Kleinkriminelle eine schnelle Geldquelle darstellen, besteht der Schaden jedoch für die Opfer meist weniger im entwendeten Bargeld als im Verlust wichtiger Dokumente und persönlicher Andenken. Bei Trickdiebstählen gehen die Täter oft arbeitsteilig vor, indem ein Täter das Opfer in ein Gespräch verwickelt oder vorgibt, Geld wechseln zu wollen. In einem unbeobachteten Moment greift dann der andere Täter entweder ins offene Portemonnaie oder entwendet gleich die ganze Geldbörse oder andere Wertsachen. Dabei gibt es nicht den oder die „typischen“ Täter*in. Das Spektrum der Kriminellen reicht von sehr jungen bis hin zu älteren, männlichen wie weiblichen Personen mit unterschiedlichsten Nationalitäten. Die Polizei Morbach will durch einige nützliche Tipps helfen, sich besser vor solchen Situationen zu schützen:

   -	Nehmen Sie, wenn möglich, keine größeren Bargeldbeträge mit
   -	Geldbeutel und Smartphone nicht in der Gesäßtasche oder 
unbeaufsichtigt in der Handtasche (z.B. im Einkaufswagen), sondern 
körpernah in einer Innentasche verwahren
   -	Niemals die PIN von EC-Karten etc. in der Geldbörse aufbewahren
   -	Bei Tauschversuchen von Bargeld skeptisch sein und immer seine 
Geldbörse im Blick behalten
   -	Personen gezielt ansprechen, die einem verdächtig nahekommen und
sie auffordern, Abstand zu halten

Falls es doch zum Diebstahl kommt, sollte der Bestohlene sofort die 110 wählen. Falls der oder die Täter noch vor Ort sind, kann man durch lautes Rufen auf sie aufmerksam machen und Passanten um Hilfe bei der Fluchtverhinderung bitten. Hier geht die eigene Sicherheit im Zweifel aber immer vor! Bei aggressivem Täterverhalten sollte das Eintreffen der Polizei abgewartet werden, um sich nicht in Gefahr zu bringen. Falls der oder die Täter bereits geflüchtet sind, hilft es der Polizei, wenn man sich die Person gut einprägt und eine genaue Beschreibung angeben kann. Erlaubt ist auch, ein Foto der Person/en zu machen, um es der Polizei zur Verfügung zu stellen. Weitere Schritte, die möglichst zeitnah nach der Tat zu veranlassen sind, ist die Sperrung von Bankkarten mithilfe des Sperrnotrufs 116116 und beim Verlust von Schlüsseln das Austauschen der betroffenen Schlösser. Bleiben Sie sicher!