Zeltingen- Rachtig. Am späten Sonntagabend um 22:05 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Rettungseinsatz auf die Mosel auf der Höhe von Rachtig alarmiert.
Nach ersten Informationen der Polizei befand sich ein Auto mit dem Autofahrer, welcher Mitte fünfzig ist, auf einem Parkplatz. Auf dem Parkplatz führt eine Bootsanlegestelle in die Mosel.
Aus bislang ungeklärten Gründen, geriet das Fahrzeug mit größerer Geschwindigkeit in die Mosel. In Minutenschnelle lief der Kombi mit Wasser voll und ging schließlich komplett unter. Das Auto kam erst auf dem Grund zum Erliegen. Die Strömung riss den PKW noch 20 Meter flussabwärts mit sich.
Als die ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr an der Unglücksstelle eingetroffen waren, konnte eine Kraft noch in letzter Sekunde eine Schlinge an das sinkende Fahrzeug anbringen. Umgehend kamen zahlreiche Rettungsboote und Taucher zum Einsatz.
Mit einer Seilwinde konnte das Auto schließlich nach und nach wieder an die Oberfläche gezogen werden. Für den Fahrer kam jedoch jede Hilfe zu spät. Er ertrank in seinem Fahrzeug. Nachdem er geborgen werden konnte, wurde der PKW komplett aus der Mosel herausgezogen.
Da zunächst unklar war, ob weitere Personen sich im Auto befanden haben, wurde die Mosel rund um die Einsatzstelle abgesucht. Auch eine Drohne mit Wärmebildkamera kam zum Einsatz.
Gegen Mitternacht konnte der Einsatz schließlich beendet werden. Die Polizei hat die Ermittlungen vor Ort aufgenommen.
Im Einsatz waren mehr als 80 Kräfte von Feuerwehreinsatzzentrale (FEZ), Wehrleitung und Führungsstaffel der CG Bernkastel- Kues. Der Kreisfeuerwehrinspekteur (KFI) sowie die Feuerwehren aus Bernkastel- Kues, Zeltingen- Rachtig, Erden und Wehlen mit Booten. Weiterhin die Berufsfeuerwehr Trier mit der Taucherstaffel. Die Wasserschutzpolizei und Polizei sowie das DRK mit Rettungswagen und Notarzt.

(Blaes)