Bauernhof in Vollbrand: 25 Schafe verenden, Traktoren und Maschinen zerstört, 200.000 € Schaden

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Kludenbach/Hunsrück. Ein großer Feuerschein und laute Geräusche schrecken den einzigsten Landwirt im kleinen beschaulichen Kludenbach an der B 421 bei Kirchberg im Hunsrück auf.
Im Gespräch erzählt er, dass er im Obergeschoss des direkt angrenzenden Wohnhauses dann sah, dass die Stallungen in Vollbrand stehen würden. Sofort setzte er den Notruf ab.
Gegen 1:15 Uhr rückt die Feuerwehr in einem Großaufgebot an und konnte schon auf der Anfahrt den großen Feuerschein wahrnehmen. Sofort beginnen die Löscharbeiten auf der Hauptstraße von Kludenbach. Zwei Drehleiter kommen zum Einsatz, um ein Übergreifen der Flammen auf die Wohnhäuser zu verhindern. Mit einem enormen Wassereinsatz und Kühlungsmaßnahmen, konnte dies auch verhindert werden.
Doch schnell steht auch fest, dass in der Flammenhölle 25 Schafe sind, die wohl nicht überleben werden. Auch zwei Traktoren und zahlreiche weitere landwirtschaftliche Maschinen werden ein Raub der Flammen. Gelagertes Heu und Stroh bieten immer wieder eine Angriffsfläche für das Feuer. Die erst vor kurzem eingefahrene Frucht (Getreide) wird komplett zerstört.
Am Freitagmorgen ist das Ausmaß des Brandes zu erkennen: Das Feuer hat den gesamten landwirtschaftlichen Teil bis auf die Grundmauern zerstört. Die Schafe sind verendet.
Mit einem Bagger und Traktoren mit Frontlader wurde das Heu und Stroh nach und nach auf eine große Wiese geschleppt und abgelöscht. Das zog sich über mehrere Stunden hin und war notwendig, um alle Glutnester ablöschen zu können. Dennoch stieg auch am Freitagmorgen noch um 10 Uhr vereinzelt immer wieder leichter Rauch auf. Zu retten ist nichts mehr.
Um 11 Uhr kann der Löscheinsatz soweit beendet werden. Eine Brandwache wird den ganzen Tag vor Ort bleiben. Versorgt wurden die Feuerwehrkräfte in der Nacht durch das DRK und den Maltesern vor Ort.
Wie es zu dem Feuer kommen konnte, ermittelt nun die Kriminalpolizei. Erste Einschätzungen zufolge entstand ein Schaden bis an die 200.000 Euro.
Im Einsatz befanden sich zeitweise über 120 Kräfte der Feuerwehr der VG Kirchberg und VG Simmern sowie DRK und Malteser.

(Bericht/ Bilder: Blaes)