Reinsfeld. Am späten Mittwochabend sind die Fachkräfte der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) aus Braunschweig am Absturzort am Sportplatz von Reinsfeld eingetroffen. Trotz des starken Regens, was die Arbeit der Ermittler erschwerte, haben sie noch mit Einbruch der Dunkelheit mit ihren Arbeiten begonnen. Zuvor hatte die Feuerwehr Reinsfeld die schwere Aufgabe, den Leichnam, welcher unter dem abgestürzten Kleinflugzeug eingeklemmt lag, zu bergen.
Das technische Hilfswerk aus Hermeskeil unterstütze hierbei die Untersuchungen der Fachleute, indem sie über große Transformatoren die Unfallstelle großräumig ausleuchteten. Ebenfalls wurden im Wald, an den verschiedenen Fundorten (Propeller, Tragfläche ect.) große Leuchtmittel aufgestellt.
Feuerwehr und Polizei sperrten unterdessen das gebiet weiterhin weiträumig ab. Nach den ersten Untersuchungen in der Nacht wurden die Wrackteile mit Planen abgedeckt. Ergebnisse zur Absturzursache stehen bislang noch nicht fest. Während der ganzen Nacht wurde der Unfallort durch die Polizei Hermeskeil bewacht.
Am heutigen Donnerstag gehen die Untersuchungen weiter. Anschließend kann das Kleinflugzeug geborgen werden.

(Blaes)