Am 31.10.20, gegen 08:15 Uhr, wurden zwei Spaziergängerinnen (ein 55jährige aus Weiskirchen sowie eine 58jährige aus Völklingen) von einem vermeintlichen Mitarbeiter des Ordnungsamtes in Weiskirchen, auf dem Verbindungsweg zwischen Thailen und Weiskirchen, angehalten und kontrolliert.

Beide Frauen wurden von einem Mann bekleidet mit schwarzer Jacke und silbernem Aufnäher „Ordnungsamt“ darauf hingewiesen, dass beide keine Mund-Nasen-Schutz tragen würden. Dies sei eine Ordnungswidrigkeit und würde jeweils 50,- EURO kosten.

Eine der angesprochenen Frauen fragte den Mann jedoch nach seinem Dienstausweis. Danach wollte der Unbekannte nur noch 20,- EURO. Nachdem eine der Frauen dann deutlich zu verstehen gab, die Polizei zur Klärung des Sachverhaltes herbei zu rufen, entfernte sich der vermeintliche Mitarbeiter des Ordnungsamtes sehr schnell.

Der bis dato Unbekannte wurde wie folgt beschrieben: Ca. 50-55 Jahre alt Ca. 180 cm groß, sportliche Figur, dunkle Haare, schwarz gekleidet mit schwarzem Mundschutz. Eine von den alarmierten Einsatzkräften der PI Nordsaarland durchgeführte Suche nach dem Mann verlief negativ. Strafanzeigen wegen Verdachts der Amtsanmaßung und des versuchten Betruges werden gefertigt.

Ebenfalls am 31.10.2020 um 08:15 Uhr trat gegenüber einem Bürger welcher sich auf einem Spaziergang befand der Unbekannte Mann als Bediensteter des Ordnungsamts in Weiskirchen aus und wollte diesen in betrügerischer Absicht auffordern, für das Nichttragen eines Mundschutzes, einen Betrag in Höhe von 50EUR zu entrichten. Als der Geschädigte einen Dienstausweis forderte, wurde ihm dies verwehrt. Der Geschädigte ging darum nicht auf die Geldforderung ein. Der Täter entfernte sich unverzüglich.

Ein ähnlich gelagerter Fall ereignete sich bereits am 30.10. auf dem Parkplatz des GLOBUS-Marktes in Losheim. Auch hier konnte sich der Täter vor dem Eintreffen der Polizei unerkannt entfernen. Auch hier erging eine Pressemitteilung mit Zeugenaufruf an die Presse.

In diesem Zusammenhang bittet die Polizeiinspektion Nordsaarland (Tel.: 06871-90010) nochmals um entsprechende Zeugenhinweise, die zur Aufklärung der Straftaten beitragen können.