Unser Reporter Sebastian Schmitt war in das Krisengebiet nach Schuld im Landkreis Ahrweiler heute gefahren und hat diese unglaublichen Bilder exklusiv für newstr.de gemacht. „Man könnte nur noch weinen“ so der Bürgermeister von Schuld.

Der 700-Einwohner-Ort Schuld in der Eifel ist der wohl am schwersten betroffene Ort dieser Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz. Die Ahr macht hier eine Schleife und fließt um den Ort herum. Doch in der Nacht auf Donnerstag, als der Pegel immer weiter stieg, suchte sich das Wasser den direkten Weg und hinterließ eine Spur der Zerstörung. Ein Anwohner berichtet: „Jede Minute 10 Zentimeter.“

Sechs Häuser sind dem Erdboden gleich gemacht. Autos hängen in Bäume oder hunderte Kilometer weiter. Riesige Krater wo vormals eine Straße war. „Es ist wie in einem Horrorfilm. Unglaublich!“ so ein Anwohner.

Die Bundeswehr ist am heutigen Freitag mit schwerem Gerät und schiebt die Trümmer zusammen, dass die Wege wieder frei werden. Viele Bagger sind im Einsatz.

Eine glückliche Nachricht am Ende des Tages zumindest aus Schuld: Keine Toten und alle Vermissten sind aufgetaucht! Gott sei Dank.