(c) Florian Blaes Symbolbild Schwimmbad

Trier- Saarburg. Wir haben einmal bei den verschiedenen Freibädern in Kreis Trier- Saarburg und der Stadt Trier nachgefragt, wie die Saison bisher, trotz der Corona- Auflagen verlaufen ist:

  • Nord- und Südbad Trier

Aufgrund der Corona-Pandemie läuft die Freibadsaison in diesem Jahr gänzlich anders ab als in einem gewöhnlichen Sommer. So verzögerte sich der Start in die Saison im Süd- und Nordbad deutlich: Erst ab 20. Juni war der Besuch dort möglich. Auch die Zahl der Besucherinnen und Besucher in beiden Bädern wurde eingeschränkt. So sind im Südbad maximal 1000 Gäste pro Tag möglich, im Nordbad sind es 600. Gebucht wird das Ticket mit dem gewünschten Zeitfenster online. Zu den Änderungen gehören neben den geschlossenen Attraktionen wie den Rutschen und Sprunganlagen auch eine begrenzte Anzahl von Menschen in den Becken, ein Wegeführungskonzept und geschlossene Warmduschen. Erwartungsgemäß sank die Anzahl der Besucherinnen und Besucher in beiden Bädern im Vergleich zu den Vorjahren deutlich. Stand 18. August zählte das Südbad 26.217 Gäste (2019: 75.548) und das Nordbad 20.387 (2019: 62.427).

  • Saar- Mosel Bad in Konz

Das „Saar-Mosel-Bad“ in der Verbandsgemeinde Konz ist zwar kein Freibad, aber das Hallenbad – mit großzügig gestalteter Außenanlage und großer Liegewiese – ist seit dem 06. Juli 2020 auch wieder geöffnet.

Wie in allen öffentlichen Einrichtungen gelten – wegen des Coronavirus – auch im „­Saar-Mosel-Bad“ einige neue ­Regeln und besondere Maßnahmen, die den Aufenthalt für alle sicherer machen. Im Hygienekonzept, welches in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt erstellt wurde, müssen unter anderem die maximale Anzahl der Badegäste im gesamten Bad sowie in einzelnen Becken und die Einhaltung von Hygiene- und Abstandsvorschriften geregelt sein. Zu den neuen Auflagen für Bäder und Saunen gehört eine Corona-bedingte Gästeregistrierung, die zu jedem Besuch neu ausgefüllt werden muss. 36 Besucher dürfen sich maximal im Bad aufhalten; nicht mehr als 17 Schwimmer gleichzeitig ins Hauptbecken. Über eine Ampelanlage am Eingang, die auch über das Internet www.saar-mosel-bad.de abgefragt werden kann, kann der Besucher sich vorab über den aktuellen Besucherstand im Bad informieren.

Es wird genau auf die Hygiene geachtet, was natürlich zu Einschränkungen führt. So z.B. werden keine Schwimmnudeln oder Bälle verliehen. Die Liegewiese steht zwar zur Verfügung, aber Liegen, Tische und Stühle sind nicht aufgebaut. Die Hygienemaßnahmen führten auch dazu, dass die Öffnungszeiten angepasst werden mussten, da wegen des Mehraufwandes das anwesende Personal von drei auf bis zu sieben Mitarbeiter erweitert werden musste.

Trotz all dieser Einschränkungen erfreut sich das Bad großer Beliebtheit und wird – im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten – gut besucht.

 

  • Freibäder in Kell und Saarburg

Wir haben in unseren beiden Freibädern in Kell am See und Saarburg diverse Maßnahmen umgesetzt, die vor allem der Einhaltung der vorgeschriebenen Mindestabstände dienen.

Es wurden Zeitschienen eingeführt, für die im Voraus Tickets gebucht werden können. Dazu hat die Verwaltung ein E-Ticket-System entwickelt. Die Badegäste sind mehrheitlich sehr diszipliniert und es gab bislang keine außergewöhnlichen Vorfälle.

Aufgrund der Regelung zur eingeschränkten Besucheranzahl sind zu Spitzenzeiten (Ferien, warme Temperaturen) teils deutlich weniger Badegäste als im Vorjahr in den Freibädern gewesen.

Das Freibad in Saarburg ist ab Montag, 7. September, und das Freibad in Kell am See ab Montag, 31. August, geschlossen.

 

  • Freibad Hermeskeil

Das Freibad Hermeskeil ist seit 06.07.2020 geöffnet. Die Schließung ist für den 10.09.2020 vorgesehen.

Die Besucherzahl ist auf höchstens 400 gleichzeitig anwesende Gäste begrenzt. Auf der Homepage der Verbandsgemeinde ist eine Ampel. Dort können die Bürger/innen sehen, wie das Bad aktuell frequentiert ist.
http://wp1184120.server-he.de/rathaus/index.html
In der Schönwetterperiode kam es dennoch zu Wartezeiten beim Einlass in das Bad.

Die Bürger/innen können sich vor dem Freibadbesuch über den Ablauf informieren. Auf der Homepage der Verbandsgemeinde ist folgender link
https://www.youtube.com/watch?v=wLw-EAhQVhQ

Für die Einhaltung der Corona-Regeln ist ein Security-Dienst eingesetzt.

 

  • Freibad Schweich

Das Freibad Schweich hatte am 3.7.2020 unter Corona-Bedingungen eröffnet und betreiben es voraussichtlich bis Mitte September. Die Besucherzahlen liegen im Bereich von 35 – 40 % eines durchschnittlichen Jahres (60.000). Wegen der Auflagen zum Gesundheitsschutz der Gäste und des Personals war es u.a. erforderlich, die Höchstgrenze auf 400 Gäste je Schicht einzuhalten. Dies hat dazu geführt, dass an rd. 10 Tagen 800 Gäste (bei zwei Schichten) im Bad waren. Bestimmt wären es ohne Begrenzung wesentlich mehr gewesen. Dies tut uns leid für die Gäste, die keinen Zutritt an diesen Tagen erlangen konnten.

Zur Vermeidung der an warmen Tagen typischen Bildung von Warteschlagen vor der Kasse, zur vorgeschriebenen Kontaktnachverfolgung und damit keine Gäste an der Kasse wegen Überbelegung abgewiesen werden mussten betreiben wir ein Online-Ticket-Resevierungssystem. Damit können die Gäste die Eintrittskarten online erwerben und bezahlen. Dies hat sich bewährt und wurde von den Gästen gut angenommen. Der Personalaufwand war deutlich höher als in früheren Zeiten und unsere Mitarbeiter/innen waren höheren Anforderungen ausgesetzt.

Wir hoffen und gehen nach den bisherigen Reaktionen davon aus, dass unsere Gäste einen sicheren und angenehmen Aufenthalt im Bad hatten.