17-Jähriger rastet völlig aus – droht, schlägt und spuckt nach Einsatzkräften

Letzte Nacht mussten drei Streifenwagenbesatzungen ausrücken, um einen 17-Jährigen zu bändigen. Dieser eskalierte völlig - er randalierte in der elterlichen Wohnung und schlug, drohte und spuckte nach den Einsatzkräften.
Symbolbild: Unsplash/ Jonas Augustin
Symbolbild: Unsplash/ Jonas Augustin

In Schwarzenbach (Nonnweiler) kam es letzte Nacht, 02.04.2022, kam es letzte Nacht zu einem größeren Polizeieinsatz wegen eines „völlig ausgerasteten 17-Jährigen“, so die Angaben der Polizeikräfte.

17-Jähriger völlig außer Kontrolle

Der Jugendliche hatte in der elterlichen Wohnung randaliert. Als zwei Wechselschichtkommandos der Polizeiinspektion Nordsaarland und ein Rettungswagen vor Ort erschienen, beleidigte der Jugendliche fortwährend die Einsatzkräfte. Er schlug in Richtung der Beamt:innen, versuchte diese zu treten, zu beißen und anzuspucken, schildern die Beamt:innen am Samstag. Im Rettungswagen spuckte der 17-Jährige nach einem 53-jährigen Rettungssanitäter und bedrohte einen Polizeibeamten mit dem Tod.

Unterstützung eingefordert

Vier Polizeibeamt:innen waren nötig, um den Jugendlichen in die Kinder- und Jugendpsychiatrie in Kleinblittersdorf zu bringen. Auch hier beruhigte sich der 17-jährige Jugendliche nicht. Die Randale gingen weiter, sodass ein Streifenkommando der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt die Kollegen der Polizeiinspektion Nordsaarland unterstützen musste.

Jugendlicher wird im Krankenhaus polizeilich überwacht

Als sich der Gesundheitszustand des Jugendlichen plötzlich drastisch verschlechterte, wurde ein Notarzt verständigt, berichtet die Polizeiinspektion Nordsaarland weiter. Letztendlich wurde der junge Mann auf die Intensivstation eines Saarbrücker Krankenhauses gebracht, wo er bis auf Weiteres polizeilich bewacht wird. Auf staatsanwaltschaftliche Anordnung entnahm ein Arzt dem Beschuldigten eine Blutprobe zwecks Feststellung seiner Schuldfähigkeit. Die Polizei leitete gegen den Störer eine entsprechende Strafanzeige ein, heißt es abschließend.

Mitteilung Polizeiinspektion Nordsaarland (02.04.2022)