Aufräum- und Bergungsarbeiten nach Schneechaos auf A 60- Neuer Schnee im Anmarsch

Heute kam es auf der A 60 bei Bleialf in der Eifel zu einer langen Sperrung der Autobahn. Nachdem Chaos von gestern, gingen die Aufräum- und Bergungsarbeiten weiter. Derweil kündigt sich neuer Schnee an:
(c) Florian Blaes
(c) Florian Blaes

Viel Arbeit für Bergungsunternehmen

Nachdem Schneechaos am Freitag, 20.01.2023 besonders im Eifelkreis Bitburg-Prüm, wurden am Samstagmorgen die Aufräumarbeiten weiter durchgeführt. Nachdem sich in der Nacht die Lage beruhigt hatte und der Verkehr abfließen konnte, rollte am Morgen ein Bergungsunternehmen auf die Autobahn an.

Auf der A60 zwischen Bleialf und Winterspelt stellte sich ein LKW komplett quer und machte eine Weiterfahrt unmöglich. Stundenlang mussten die Verkehrsteilnehmer in ihren Fahrzeugen ausharren. Das DRK rückte aus.

Bergungen am Samstagmorgen

Dort war ein LKW gegen die Leitplanke und hatte sich quer gestellt. Doch durch die Chaoslage kam kein Bergungstrupp zum LKW voran. Am Samstagmorgen konnte der Sattelschlepper schließlich von der Autobahn geborgen werden. Hierzu wurde die A 60 ab 09:30 Uhr über Stunden hinweg gesperrt.

Mit großen Schäden konnte der LWK schließlich mit einem Kran geborgen werden. Der Fahrer blieb unverletzt.

Doch nicht nur die LKW konnten in der Nacht nicht geborgen. Auch viele verunfallte Autos haben am Morgen noch in den Straßengräben gehangen. Sie konnten erst am Samstagmorgen schließlich geborgen werden. So auch auf der Landstraße zwischen Habscheid und Pronsfeld.

(c) Florian Blaes

Umgestürzte Bäume

Durch die große Schneelast sind viele Bäume in der Region umgestürzt. Bis zum Samstagmorgen waren daher einige Strecken gesperrt worden. So auch die B 418 zwischen Metzdorf und Winterdorf. Hier rückte die Feuerwehr in der Nacht aus, doch die Gefahr war in der Dunkelheit zu groß. Ebenfalls musste die Feuerwehr zwischen Trassen und Kollesleuken ausrücken. Die Strecke wurde ebenfalls gesperrt.

(c) Florian Blaes

Neuer Schnee im Anmarsch

Der Wind hat mittlerweile gedreht und kommt aus Osten. Von dort zieht auch derzeit eine dicke Schneefront von Polen kommend einmal komplett über Deutschland. In der Nacht zum Sonntag und am Sonntagmorgen erreicht die Front Rheinland-Pfalz und das Saarland. Hier können neben den gefallenen Schnee nochmals bis zu 10 Zentimeter Neuschnee dazu kommen. Es ist mit Glätte und Behinderungen im Verkehr zu rechnen.

Die Neuschneemengen des Schneefallgebietes von Freitag sind schon beachtlich. In den Hochlagen von Eifel, Hunsrück und Hochwald fielen bis zu 20 Zentimeter Schnee. Sogar in Trier blieben teilweise 5 Zentimeter Schnee liegen. Der Winter ist da und bleibt. Eine Milderung ist derzeit nicht in Sicht.

Eigene Recherche