Bankmitarbeiter bewahrt Senior (83) vor Betrug

Derzeit mehren sich die Meldungen über sogenannte Schockanrufe. In einem Fall aus Hillesheim konnte ein 83-Jähriger vor einem Betrug bewahrt werden - dank eines aufmerksamen Bankmitarbeiters.
Achtung vor Betrug: Der Polizei wurden vermehrt "Schockanrufe" gemeldet. Foto: Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes
Achtung vor Betrug: Der Polizei wurden vermehrt "Schockanrufe" gemeldet. Foto: Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes

Ein 83-jähriger Mann erhielt am Donnerstagnachmittag, 30.06.2022, einen betrügerischen Schockanruf.

Angeblicher Anruf der Tochter

Angeblich meldete sich seine Tochter, die angab, einen schweren Verkehrsunfall verursacht zu haben. Im Anschluss übernahm das Telefonat ein angeblicher Polizeibeamter aus Trier und suggerierte dem 83-Jährigen, dass er für seine Tochter eine Kaution in einem hohen vierstelligen Betrag hinterlegen müsse.

Durch geschickte Gesprächsführung bewegte der Anrufer den Geschädigten dazu, sich zu seiner Hausbank zu begeben, um Geld abzuheben.

Senior vor Betrug bewahrt

Durch die aufmerksamen Bankmitarbeiter wurde die bereits hinlänglich bekannte Betrugsmasche sofort erkannt und der Geschädigte aufgeklärt. Umgehend begaben sich auch die Beamten der Polizeiinspektion Daun zum Geschädigten und konnten ihn beruhigen. Die echte Tochter konnte erreicht werden, ihr ging es gut. Erst vor wenigen Tagen wurden zwei Seniorinnen und Trier und Schweich um 60.000 Euro betrogen.

Achtung am Telefon:

Die Polizei warnt an dieser nochmals eindringlich: „Die Polizei wird zu Sie zu keiner Zeit zur Übergabe von Geldbeträgen, zwecks Abwendung von Strafen oder zur Hinterlegung von Kautionen auffordern. Sollten Sie solche Anrufe erhalten, nehmen Sie auf den Ihnen bekannten Kontaktnummern Kontakt zu Ihren Angehörigen auf und verständigen Sie umgehend Ihre örtliche Polizeiinspektion über die bekannten und veröffentlichten Telefonnummern.“

Mitteilung Polizeiinspektion Daun (01.07.2022)