Bedrohung in der Bitburger Fußgängerzone: Polizei setzt Elektroschocker ein

Vergangene Nacht musste die Polizei wegen Bedrohung und Beleidigung in der Bitburger Fußgängerzone ausrücken. Eine Gruppe von fünf Personen ist negativ aufgefallen. Das sind die Angaben der Polizei:
Wegen einer pöbelnden Gruppe in der Bitburger Fu0gängerzone musste die Polizei nachts ausrücken. Symbolbild: Unsplash/ Jonas Augustin
Wegen einer pöbelnden Gruppe in der Bitburger Fu0gängerzone musste die Polizei nachts ausrücken. Symbolbild: Unsplash/ Jonas Augustin

In der Bitburger Fußgängerzone kam es letzte Nacht, 03.08.2022, zu einem Polizeieinsatz. Gegen 00:45 Uhr hatte sich ein Mann bei der Polizei gemeldet, weil er sowie eine weitere Person soeben von drei Personen aus einer fünfköpfigen Gruppe beleidigt sowie bedroht worden sei. Zudem habe eine der drei Personen mit einer Luftdruckwaffe in die Luft geschossen.

Einsatz von Elektroschockern

Unverzüglich wurde eine Streife entsandt, die auf eine Gruppe von 17- bis 25-jährigen Männern und Frauen traf. Weil die Personen alkoholisiert waren und der „Verdacht der Bewaffnung“ bestand, wurden sie „unter Einsatz des Elektroimpulsgerätes zu Boden gesprochen und dort mittels Handfesseln fixiert.“, so die Angabe der Beamt:innen.

Luftdruckwaffe und Munition sichergestellt

Anschließend wurden die Personen sowie die mitgeführten Sachen durchsucht. Dabei wurden unter anderem „Gripptütchen zur Aufbewahrung von Betäubungsmitteln, eine Gaskartusche sowie ein Beutel mit Kugelmunition für eine Luftdruckwaffe“ sichergestellt. Auch die zuvor beschriebene Waffe – eine Luftdruckwaffe – sowie ein Magazin mit Kugelmunition wurden versteckt in einem Blumenkübel gefunden und sichergestellt.

Laut Mitteilung der Polizei wurde den „Störern“ nach Feststellung der Personalien ein Platzverweis erteilt und zugleich die Ingewahrsamnahme angedroht. „Die Ermittlungen der Polizei dauern an. Es wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet.“, heißt es abschließend.

Mitteilung Polizeiinspektion Bitburg (03.08.2022)