Brandstiftung: Heulager des Eifelzoo in Lünebach brennt komplett ab

Am Donnerstagabend, 06.01.2021 um kurz vor 18 Uhr kam es unweit des Lünebacher Eifelzoos zu einem Großeinsatz für die Feuerwehr. Am Nachmittag teilte die Polizei mit, dass es sich wohl um Brandstiftung handelt.

Update 19:00 Uhr- Brandstiftung vermutet 

Aufgrund der Spurenlage wird von Brandstiftung ausgegangen. Die Polizei bittet um Mitteilung zu verdächtigen Feststellungen. Am Ereignisort befanden sich kurzzeitig zwei junge Männer, die nach derzeitigem Ermittlungsstand als Zeugen in Betracht kommen können. Die Polizei Prüm bittet die beiden Zeugen, sich bei der PI Prüm zu melden. 06551-9420 oder via Email: [email protected]

Heulager des Eifelszoos in Vollbrand

Nach Auskunft der Feuerwehr kam es zu einem Vollbrand des Heulagers für den Zoo. Im Gebäude, das gut gefüllt mit Heuballen war, brach aus ungeklärten Gründen ein Feuer aus.

Als die ersten Einsatzkräfte eingetroffen waren, stand das Heulager, ein Haus des Eifelzoos, lichterloh in Flammen. In diesem Gebäude lagerten etwa 30 Heuballen und Gerätschaften. Diese wurden ein Raub der Flammen.

Brennendes Heu wird mit drei Fahrzeugen heraus gefahren 

Mit zwei Hublader und einem Traktor wurde nach und nach das Brennende Heu aus dem Lager gefahren und im Freien abgelöscht. In mühseliger Arbeit wurde das Heu auf die Frontlader geschaufelt und im Freien dann unter Atemschutz gelöscht. Hierfür wurden zahlreiche Atemschutzträger benötigt.

Problem mit der Wasserversorgung 

Doch das war nicht das einzige Problem. Aufgrund der Örtlichkeit gab es nicht genug Löschwasser. An der Einsatzstelle wurde ein Rückhaltebecken aufgebaut. Hier wurde dann im Pendelverkehr mit Wasserführenden Fahrzeugen immer wieder Löschwasser herantransportiert.

Einsatz bis weit in die Nacht 

Die Löscharbeiten konnten erst einen Abschuss finden, als auch die letzten Glutnester abgelöscht waren. Der Einsatz dauerte bis in die Nacht hinein an.

Die Verantwortlichen des Eifelzoos in Lünebach sind trotz des großen Schadens froh, dass keine Tiere zu Schaden gekommen sind. Brandermittler der Polizei werden am Freitag ihre Arbeit aufnehmen.

50 Kräfte im Einsatz 

Im Einsatz war die FEZ und Wehrleiter, die Feuerwehren aus Lünebach, Waxweiler und Arzfeld. Der Regelrettungsdienst des DRK zur Bereitstellung, welcher schließlich vom Ortsverein abgelöst wurde, Weiterhin der OrgL und die Polizei. Insgesamt etwa 50 Kräfte.

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