Demos in Trier: Polizei zieht positive Bilanz

Für den heutigen Samstag, 15.01.2022, waren wieder eine Kundgebung sowie Aufzug von Corona-Maßnahmen-Kritiker:innen sowie eine Gegendemo in Trier angemeldet. An den heutigen Versammlungen nahmen insgesamt etwa 600 Personen teil.
Die Polizei war bei der Versammlung am vergangenen Samstag in großer Zahl vertreten. Foto: Florian Blaes
Die Polizei war bei der Versammlung am vergangenen Samstag in großer Zahl vertreten. Foto: Florian Blaes

Parkplatz In den Moselauen

Die Polizei, Versammlungsbehörde und das Ordnungsamt der Stadt Trier begleiteten an diesem Samstag, 15.01.2022, zwei Versammlungen mit anschließenden Aufzügen in Trier. Wie am vergangenen Wochenende konnte eine Versammlung aufgrund der erwarteten Größenordnung nur in den Moselauen stattfinden. Daher wurde sich bereits im Vorfeld auf eine Kundgebung auf den dortigen Parkplätzen sowie anschließendem Aufzug durch den Stadtteil Trier-Euren, unter entsprechenden Auflagen, verständigt.

Insgesamt etwa 600 Personen anwesend

Letzte Woche, 08.01,2022, nahmen etwa 1.200 Personen an den angemeldeten Kundgebungen teil. Bis circa 14:30 Uhr versammelten sich an diesem Samstag, 15.01.2022, zwischen 550 und 600 Personen zur Versammlung der Corona-Maßnahmen-Kritiker:innen. Circa 30 bis 40 Personen fanden sich auf dem gegenüberliegenden Ende des Parkplatzes zu einer ebenfalls angemeldeten Gegendemonstration zusammen.

Gegen 14:40 Uhr starteten beide Gruppen zu einem Aufzug entlang der genehmigten Strecke durch den Stadtteil Trier-Euren. Die beiden Aufzüge gingen vom Parkplatz Moselauen durch den Stadtteil Trier-Euren über die Luxemburger Straße, Eisenbahnstraße, Eurener Straße, Im Speyer und wieder zurück zum Ausgangsort. Die Luxemburger Straße, sowie der westseitige Brückenkopf der Konrad-Adenauer-Brücke wurden hierzu kurzzeitig gesperrt. Der Betrieb des nahegelegenen Impfzentrums wurde durch die Versammlungen nicht beeinträchtigt.

Polizei und Versammlungsbehörde ziehen positive Bilanz

Kräfte der Polizei und des Ordnungsamtes sprachen Versammlungsteilnehmende gezielt an, um sie auf die Einhaltung der geltenden Auflagen, insbesondere des Abstandsgebotes und der Maskenpflicht an.

„Versammlungen sind beim derzeitigen steigenden Infektionsgeschehen nur unter den Auflagen Mindestabstand und Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung möglich! Die Auflagen zum Gesundheitsschutz sind allerdings nur dann wirksam, wenn sie auch eingehalten werden. Mit den gemischten Teams der Stadt und der Polizei haben wir schon frühzeitig und dann durchgehend zahlreiche Versammlungsteilnehmer angesprochen und kontrolliert – das zeigte auch Wirkung.“, so der verantwortliche Polizeiführer, Polizeidirektor Ralf Krämer.

Die Einsatzkräfte stellten die Identität von 30 Personen fest und leiteten zwei Straf- und drei Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.