Flamme der Hoffnung in der Region: Aktion des Roten Kreuzes „Fiaccolata“ macht Station in Trier und Saarburg

Mit einem Staffellauf wird jährlich eine Flamme der Hoffnung und der Menschlichkeit nach Solverino in Italien gebracht, um dort der Schlacht von 1859 zu Gedenken, die als Geburtsstunde der Rotkreuz-Bewegung gilt.
(c) DRK Trier-Saarburg
(c) DRK Trier-Saarburg

Flamme der Hoffnung unterwegs 

Seit Februar ist die Fiaccolata auch beim Deutschen Roten Kreuz unterwegs und wird durch alle 19 Landesverbände des DRK auf dem Weg nach Norditalien weitergereicht. Am 12. Mai erreichte die Flamme der Hoffnung und Menschlichkeit auch Trier. Sie wurde vom Jugendrotkreuz des DRK-Kreisverbandes Kaiserslautern-Land an den DRK-Kreisverband Trier-Saarburg übergeben.

Halt: DRK Rettungswache Ehrang 

Startpunkt in der Region war die DRK-Rettungswache in Trier-Ehrang. Hier gedachten die Rotkreuzler der von der verheerenden Flut im Juli 2021 betroffenen Menschen. Das DRK wurde selbst Opfer der Fluten in der Rettungswache und ist gerade mit dem Wiederaufbau beschäftigt. In einer Ansprache an die ehrenamtlichen Einsatzkräfte des DRK danke DRK-Präsident Wolfgang Reiland den Helferinnen und Helfern für ihr herausragendes Engagement und versprach: „Die Flut in Ehrang ist gekommen, die Flut ist wieder gegangen. Das Rote Kreuz war schon lange vorher da und vor allem werden wir auf Dauer für die Bürger:innen hier bleiben!“

Halt: Gedenkstätte 1. Dezember an der Porta Nigra

Im geschlossen Verband aus 15 Einsatzfahrzeugen machten sich die Rotkreuzler:innen mit der Flamme von Ehrang aus auf den Weg zur Porta Nigra. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden des DRK-Stadtverbandes Trier, Adolf Lorscheider und Oberbürgermeister Wolfram Leibe wurden an der Gedenktafel für die Opfer der Amokfahrt vom 1. Dezember 2020 Kerzen mit der Flamme der Hoffnung und Menschlichkeit entzündet. Das DRK war an diesem Tag mit über 100 Einsatzkräften in Trier im Einsatz und auch nachgängig noch lange mit der Bewältigung bei Opfern, Zeugen und Einsatzkräften beschäftigt. OB Leibe sagte: „Es gibt den Menschen Hoffnung, zu wissen, dass man sich auf das Engagement der vielen Ehren- und Hauptamtlichen der Hilfsorganisationen, wie dem Roten Kreuz in Krisensituationen verlassen kann.“

Lorscheider machte deutlich, dass gerade die vergangenen Monate mit der Bewältigung der Pandemie, der Flutkatastrophe und nun die Unterstützung in der Ukrainekrise das Rote Kreuz in besonderer Weise gefordert haben. Er ist dankbar, dass sich so viele Menschen im Zeichen der Menschlichkeit für die Idee der Rotkreuzbewegung engagieren.

(c) DRK Trier-Saarburg

Halt: Saarufer Saarburg

Am 13. Mai wanderte die Flamme dann weiter nach Saarburg. Mit einem Boot der DRK-Wasserwacht Trier überbrachten DRK-Landesgeschäftsführerin Anke Marzi und DRK-Kreisgeschäftsführer Michael Decker die Fackel zum Saarufer, wo in einer Feierstunde die Übergabe an den DRK-Landesverband des Saarlandes erfolgte. Von Mettlach aus wird dort die Reise nach Solverino fortgesetzt, wo sie am 24. Juni zur großen Feier der Fiaccolata erwartet wird.

DRK Trier- Saarburg