Flugzeug muss auf A 62 notlanden und prallt frontal in LKW

Es ist zwar nicht in unserer Region, dennoch war heute zufällig unser Reporter mit der Familie auf der A 62 in Richtung Trier unterwegs, als das Unglück passierte. Hier gibt es die Infos zum Flugunfall.
20211204_140247
20211204_140247

Ein solcher spektakulärer Einsatz, wie ihn die Feuerwehr vor Ort beschreibt, gab es für die Einsatzkräfte in dieser Art auch noch nicht.

Notlandung auf Autobahn 

Am Samstagnachmittag um kurz vor 13 Uhr kam es auf der A62 zwischen Landstuhl und Pirmasens auf Höhe Thaleischweiler auf der Schwarzbachtalbrücke zu einer Notlandung eines Kleinflugzeugs. Nach ersten Informationen der Polizei musste der Pilot, aus bislang ungeklärten Gründen, notlanden. Hierfür entschied er sich- diese auf der A62 durchzuführen. Dabei stieß er frontal mit einem LKW zusammen.

Kraftststoff muss abgepumpt werden 

Der Pilot sowie der LKW Fahrer hatten dabei viel Glück, beide wurden nur leicht verletzt. Sie wurden vor Ort vom Rettungsdienst ambulant versorgt. Um das schwer beschädigte Flugzeug abtransportieren zu können, rückte der Gefahrstoffzug der Feuerwehr an und pumpte den übrig geblieben Kraftstoff in den Flügeln ab. Die Flugunfalluntersuchung ist am Abend an der Unfallstelle angekommen. Die Autobahn war über mehrere Stunden für den Verkehr voll gesperrt. Eine Umleitung wurde eingerichtet.  Im Einsatz sind 60 Einsatzkräfte der umliegenden Feuerwehren, Rettungsdienste und Polizei.

In Frankreich gestartet 

Nach Informationen die newstr.de vorliegen war das Flugzeug in Mühlhausen/Frankreich gestartet und ist über Zweibrücken weitergeflogen, war in Zweibrücken allerdings nicht am Boden, der Radarkontakt ist bei Rodalben abgebrochen, so es schließlich auf der A62 landete.


(Info: Nach Rücksprache mit den Betroffenen, müssen wir nichts verpixeln! )