Große Behinderungen im Hochwald, Hunsrück und Eifel durch viel Neuschnee

Es kam, wie es angekündigt wurde: Gegen 22 Uhr am Freitagabend, 07.01.2022, fing es an zu schneien. Bis 04 Uhr am Morgen fielen in den Hochlagen von Hochwald, Hunsrück und Eifel an die 15 Zentimeter Neuschnee.
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Hängende LKW im Hochwald und Hunsrück 

Auf Steigungen wie auf der B 407 bei Waldweiler, B 327 bei Malborn und Morbach blieben die Lkw hängen. Auch einige Autos kamen nicht mehr weiter. Doch nicht nur dort, auch B 327 bei Thalfang, B 269 Birkenfeld- Morbach, A 1 Moseltal Richtung Reinsfeld blieben drei Lkw hängen, weiter A 1 zwischen Hermeskeil und Nonnweiler. Auch auf der L 190 zwischen Morbach und Bruchweiler. Im Grunde auf allen Steigungen kamen die LKW in der Nacht nicht mehr weiter.

Räum- und Streufahrzeuge im Dauereinsatz 

Der anhaltende Schneefall machte es dem Räum- und Streufahrzeugen des LBM und der Räumfahrzeuge auf der Autobahn nicht einfach. Sie waren seit dem Abend bis tief in die Nacht im Dauereinsatz. Kaum haben sie was geräumt, war es kurze Zeit wieder schneebedeckt.

Mit 9 Fahrzeugen war zum Beispiel der LBM Hermeskeil im Einsatz. Immer wieder Salz laden und ab auf die Straße. Auch private Räumdienste waren schon früh morgens unterwegs um die Nebenstraßen, Parkplätze und Bürgersteige zu räumen.

Große Behinderungen in der Eifel

Die Polizei in der Eifel teilt mit, im gesamten Dienstgebiet der Polizei Prüm kam es in der Nacht vom 07. auf den 08.01.2022 zu teils erheblichen Verkehrsbehinderungen aufgrund des starken Schneefalls. Obwohl die Straßenmeisterei Prüm auf ihre Nachtruhe verzichtete und bereits ab 23:00 Uhr wieder den Räumdienst aufnahm, gelang es nicht die Straßen so frei zu halten, dass der Verkehr ungehindert fließen konnte.

Insbesondere auf der überregional stark befahrenen B 51 blieben zahlreiche Lkw stecken, weil deren Fahrer die Straßenverhältnisse zu optimistisch eingeschätzt haben. Die querstehenden Lkw behinderten den Räumdienst ganz erheblich, sodass der Verkehr erst in den frühen Morgenstunden allmählich wieder ins Rollen kam. Zudem kam es in mehreren Fällen zu Schäden an der Schutzplanke, weil Lkw nicht mehr rechtzeitig bremsen konnten.