Großeinsatz beendet: 130 Kräfte sind bei Gebäudebrand in Roth an der Our 9 Stunden im Einsatz

Am Dienstagmittag, 22.03.2022, gegen 16:00 Uhr wird die Rettungsleitstelle in Trier über einen Dachstuhlbrand in der Ortschaft Roth an der Our in Kenntnis gesetzt.
(c) Presse FFW Südeifel
(c) Presse FFW Südeifel

Feuer an Holzlaube ausgebrochen 

Als die ersten Einsatzkräfte an der gemeldeten Örtlichkeit angekommen waren, stand der Dachstuhl bereits in Vollbrand und rechtsseitig am Haus war eine Laube schon komplett ausgebrannt. Wie die Polizei mitteilte, soll hierbei das Feuer vermutlich in einer auf dem Grundstück befindlichen Holzlaube entfacht sein. Anschließend habe sich das Feuer weiter Richtung Dachstuhl des Einfamilienhauses sowie einer angrenzenden umbauten Terrasse verbreitet.

Massiver Wassereinsatz von Nöten 

Die Bewohner des Hauses konnten sich unverletzt aus dem Gebäude begeben. Durch das zügige Eintreffen der Feuerwehr VG Südeifel konnte der Brand gelöscht werden. Zudem konnte ein Übergreifen des Feuers auf das angrenzende Waldstück verhindert werden. Mit einer Drehleiter wurde das Feuer von oben gelöscht. Unten kamen zahlreiche Löschtrupps zum Einsatz, um massiv Wasser einzusetzen. Das Schützen der danebenstehenden Häuser und des unmittelbar angrenzenden Waldes lag im Fokus der Löscharbeiten.

Neun Stunden im Einsatz 

Gegen 19:15 Uhr konnte erst gemeldet werden, dass das Feuer unter Kontrolle sei und erste Einsatzkräfte konnten die Einsatzstelle verlassen. Andere Kräfte wiederum kamen neu hinzu. So kam die SEG Verpflegung zum Einsatz, um die Kräfte vor Ort zu versorgen.

Der Einsatz konnte schließlich nach Mitternacht abgeschlossen werden. An der Spitze waren die Einheiten bis zu neun Stunden im Großeinsatz. Die Feuerwehren aus Gentingen-Ammeldingen und Roth an der Our hatten über Nacht noch einzelne Nachlöscharbeiten sowie eine Brandwache durchgeführt.

Über die Grenzen hinweg im Einsatz 

Die B 50 musste am Ortsausgang Obersgegen für die Löscharbeiten zeitweise vollgesperrt werden. Im Einsatz befanden sich mehr als 130 Kräfte aus elf Einheiten der Feuerwehren aus Deutschland, Luxemburg und der Feuerwehren Vianden, Tandel und Bettendorf im Einsatz. Weitere Einsatzkräfte sind das DRK mit ihrer SEG und Regelrettungsdienst, ORG Leiter DRK, stv. BKI Schlöder und die Polizei Bitburg.
Die Schadenshöhe sowie die genaue Brandursache sind bislang ungeklärt und bedürfen weiterer Ermittlungen. Das Gebäude ist bis auf Weiteres nicht begehbar und unbewohnbar.

Pressemitteilung Polizei Bitburg und FFW Südeifel sowie eigene Recherche