Großeinsatz in Büdlich: 120 Kräfte bekämpfen Hallen- und Waldbrand, 10 Traktoren verbrennen

Am Freitagmittag, 22.07.2022 gegen 14.00 Uhr kam es zwischen den Ortschaften Büdlich und Breit zu einem Großbrand.
(c) Florian Blaes
(c) Florian Blaes

1o Traktoren und Maschinen verbrennen 

Zwischen den beiden Orten ist eine große landwirtschaftliche Halle in Vollbrand geraten. In der Halle standen 10 Traktoren und weitere Maschinen, überwiegend zur Holzernte. Alle Maschinen wurden ein Raub der Flammen. Die Halle brannte ebenfalls vollständig aus und stürzte im Verlauf der Löscharbeiten ein.

Waldbrand 

Durch die derzeitige enorme Trockenheit geriet der unmittelbar angrenzende Wald in Brand. Die Flammen griffen auf den Waldboden und die Bäume über. Eine riesige Rauchsäule war über mehrere Kilometer weit sichtbar. Umgehend begannen mit dem zunächst vorhandenen Wasser die Löschmaßnahmen. Hierzu kamen zahlreiche Löschtrupps zum Einsatz. Schnell konnte ein Pendelverkehr zu den ersten Hydranten in Büdlich und Breit hergestellt werden. Hierzu kamen auch wieder zahlreiche Landwirte mit großen Wasserfässern zum Einsatz.

Polizeihubschrauber im Löscheinsatz 

Funkenflug entzündete auch eine Wiesenfläche, die aber schnell gelöscht werden konnte. Im Verlauf der Löscharbeiten, kam ein Löschhubschrauber der Polizei Rheinland-Pfalz zum Einsatz. Dieser unterstütze die Einsatzkräfte von oben mit Wasserabwurf. Das Wasser wurde aus der Dhrontalsperre entnommen und zur Einsatzstelle geflogen.

Einsatzleitung in Breit aufgebaut 

Zur Koordinierung des Großeinsatzes wurde in Breit am Gerätehaus der Feuerwehr die große Einsatzleitung im Einsatzleitwagen (ELW) des Landkreises aufgebaut. Zu Beginn des Einsatzes kam die Coptereinheit des Landkreises Trier-Saarburg (Feuerwehr Schillingen) zum Einsatz, um der Einsatzleitung einen Überblick aus der Luft zu verschaffen.

6-stelliger Schaden 

Der Hallen- und Waldbrand konnte schließlich am späten Abend vollständig gelöscht werden. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf 250.000 Euro bis 300.000 Euro. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

120 Kräfte im Einsatz 

Im Einsatz waren 120 Kräfte von FEZ, Führungsunterstützung und Wehrleitung VG Thalfang, Feuerwehren aus dem Landkreis Bernkastel-Wittlich, der BKI, darunter der Gefahrstoffzug aus Wittlich. Feuerwehren aus dem Landkreis Trier-Saarburg, der Wehrführer Hermeskeil, die Feuerwehr Birkenfeld, Berufsfeuerwehr Trier, SEG Sanitätsdienst des Landkreises, der OrgL, LNA, DRK Thalfang, Polizei Morbach, Polizeihubschrauber Rheinland-Pfalz und zahlreiche Landwirte.

 

 

Eigene Recherche , Polizei Morbach