Großeinsatz in Hochstetten-Dhaun: Person von Zug erfasst und tödlich verletzt

Erneut kam es zu einem tödlichen Unfall. Ein Mensch ist im Nahetal von einem Zug erfasst und tödlich verletzt worden.

Am Donnerstagmorgen, 25.11.2021 ereignete sich nach ersten Angaben der Polizei im Bahnhof der kleinen Nahetal Gemeinde Hochstetten-Dhaun ein tödlicher Unfall.

Zugreisende müssen Kreisstraße nehmen zum Überqueren der Gleise 

Nach Zeugenangaben war eine Person, beim Wechsel von einem Bahnsteig zum anderen Bahnsteig über die Gleise gegangen und wurde vom Zug erfasst. Um kurz nach neun Uhr wurde die Polizei, Notarzt, Rettungsdienst, Feuerwehren und ein Rettungshubschrauber mit dem Einsatzstichwort „Person von Zug erfasst“ zum Bahnhof alarmiert. In dem Bahnhof gibt es keine Unterführung oder eine direkte Brücke, die Personen müssen zum Gleiswechsel, den Umweg von etwa 200 Metern über die Straßenbrücke der Kreisstraße 9 gehen.

50 Menschen im Zug mussten zwei Stunden ausharren 

Der Regionalexpress der um 09:03 Kirn in Richtung Bad Kreuznach verlies, machte im Bahnhof von Hochstetten-Dhaun eine Notbremsung und kam direkt unter der Neubaubrücke- der B 41 zum Stillstand. Die Polizei und Feuerwehr sperrten das Gelände um den Bahnhof weiträumig ab.  Die Feuerwehr unterstützte den Rettungsdienst beim Erreichen des Zuges. Für die Person unter dem Zug kam jede Hilfe zu spät. Von den 50 Personen im Zug mussten drei medizinisch behandelt werden. Nach über zwei Stunden durfte der Zug seine Fahrt bis in den Bahnhof Bad Sobernheim fortsetzen.

 Die Feuerwehren Simmertal, Hochstetten-Dhaun und der Stadt Kirn, waren unter Führung ihres stellvertretenden Wehrleiters Andreas Kaisers bis nach 12 Uhr vor Ort. So lange blieb auch der Zugverkehr zwischen Bad Sobernheim und Kirn komplett gesperrt.