Großeinsatz: Linienflugzeug sichtet vermeintlichen Waldbrand im Hochwald

Am Samstagnachmittag, 30.07.2022, um 17:10 Uhr kam es zu einem großen Feuerwehreinsatz im Wald zwischen Reinsfeld, Kell und Holzerath.
(c) Florian Blaes
(c) Florian Blaes

Flugzeug entdeckt Rauchsäule 

Wie die Feuerwehr mitteilte, kam es zu folgender Situation: Ein Linienflugzeug, welches am Flughafen Hahn gestartet ist, flog über den Hochwald. Hierbei entdeckten die Piloten eine Rauchsäule mitten im großen Waldgebiet zwischen Reinsfeld, Kell am See und Holzerath. Diese Sichtung meldeten die Piloten der Flugsicherung und diese wiederum setzte den Notruf an die Leitstelle Trier ab.

Bereitstellung an K 75 im Wald 

Diese alarmierte zahlreiche Feuerwehren, um sofort eingreifen zu können, wenn ein Waldbrand gefunden werden sollte. Ein Bereitstellungsraum wurde im Kreuzungsbereich nach Kell am See auf einem Parkplatz an der K 75 eingerichtet. Einige Feuerwehrfahrzeuge fuhren Waldwege ab. Da man so schnell nicht fündig wurde, alarmierte man die Drohneneinheit des Landkreises nach.

Drohne und Hubschrauber im Einsatz 

Diese rückte mit ihrem Copter zur K 75 an und war auch schnell in der Luft. In alle Himmelsrichtungen wurde der Wald von oben abgesucht, es konnte weder eine Rauchsäule gefunden noch konnte man Brandgeruch wahrnehmen. Da sich in unmittelbarer Nähe ein Polizeihubschrauber im Einsatz befand, kam dieser ebenfalls in das große Waldgebiet und überflog mehrfach den Wald.

50 Kräfte im Einsatz 

Weder die Drohne noch der Hubschrauber konnte einen Waldbrand entdecken. Die im Bereitstellungsraum befindlichen Einheiten konnten ihren Einsatz nach 1,5 Stunden beenden. Im Einsatz waren circa 50 Kräfte der Feuerwehren Holzerath, Schöndorf, Pluwig-Gusterath, Reinsfeld, Drohne LK Trier-Saarburg (Feuerwehr Schillingen), Wehrleiter Ruwer und Hermeskeil und FEZ Ruwer sowie die Malteser Pluwig und die Polizei Hermeskeil. 

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