Mehrere große Flächenbrände im Hunsrück, Feuerwehr verhindert Waldbrand

Am Mittag des 27.07.18 kam es im Rahmen von Erntearbeiten zu einem Flächenbrand von ca. einem Hektar Größe auf einem
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Am Mittag des 27.07.18 kam es im Rahmen von Erntearbeiten zu einem Flächenbrand von ca. einem Hektar Größe auf einem Getreidefeld an der L 202 zwischen Blankenrath und Mittelstrimmig. Der Brand konnte unter Einbindung der Feuerwehren Blankenrath, Zell, Liesenich, Mastershausen, Mittelstrimmig, Reidenhausen und Forst, sowie durch Umgrubbern des Feldes durch den Landwirt, unter Kontrolle gebracht werden. Der Mähdrescher geriet in diesem Zusammenhang ebenfalls in Brand, konnte jedoch zügig abgelöscht werden. Es kam zu keinen Personenschäden, an der Maschine entstand geringer Schaden. Zur Schadenshöhe können keine Angaben gemacht werden, die Brandursache ist derzeit ungeklärt, möglicherweise handelt es sich um Selbstentzündung oder Funkenflug im Rahmen der Mäharbeiten. Es waren 60 Kräfte der FFW im Einsatz. Für die Dauer der Löscharbeiten musste die L 202 für 2 Stunden vollgesperrt werden.

Am Nachmittag des 27.07.18 kam es im Rahmen von Erntearbeiten zu einem weiteren Brand auf einem Feld im Bereich des Sportplatzes Blankenrath/L 202. Der Führer des Mähdreschers bemerkte einen Strohbrand auf dem Feld , der sich windbedingt in das trockene Untergehölz des angrenzenden Waldstücks ausbreitete. Der Brand konnte durch die Feuerwehr schließlich unter Kontrolle gebracht werden. Der Fahrer des Mähdreschers wurde leicht verletzt und musste wegen des Verdachts einer Rauschgasintoxikation ärztlich versorgt werden. Brandursächlich dürfte ein Funkenflug aus der aufgeheizten Erntemaschine sein. Es entstand geringer Sachschaden. Im Einsatz waren die FFW Blankenrath und Zell.

 

Nachdem es bereits am 27.07.18, zu zwei Bränden bei Mäharbeiten im Bereich der Gemarkung Blankenrath kam (s.o.), bei denen jeweils ein Mähdrescher und Felder in Brand gerieten, wurde am 28.07.18 um 16:00 Uhr erneut die Feuerwehr verständigt.
Auf einem Weizenfeld der Gemarkung Haserich stellte der Fahrer eines Mähdreschers eine Rauchentwicklung im Bereich des Motorraumes fest. Da er den Schwelbrand mit eigenen Mitteln nicht löschen konnte verständigte er sofort die Feuerwehr. Die mittlerweile routinierten Einsatzkräfte der Feuerwehren Zell, Blankenrath und Strimmig konnten den Brand sodann zeitnah löschen. Durch das schnelle Eingreifen konnte ein Übertritt der Flammen auf die Felder sowie ein größerer Schaden an dem Mähdrescher verhindert werden.

 

Am Sonntagmittag kam es im Rahmen von Erntearbeiten erneut zu einem Flächenbrand auf einem Getreidefeld in der Gemarkung Sosberg. Der Brand konnte unter Einbindung der Feuerwehren Sosberg, Blankenrath, Strimmig, Zell, Forst, Haserich, Kastellaun, Alf und Cochem unter Kontrolle gebracht werden. Ein Ausbreiten des Feuers auf ein Waldstück im Bereich der Geierlay Hängeseilbrücke konnte verhindert werden.
Ein Landwirt entdeckte während der Aberntung bereits eine leichte Rauchentwicklung, die sich schnell zu einem Großbrand ausdehnte. An der Maschine entstand kein Sachschaden. Die Brandursache ist derzeit ungeklärt. Möglicherweise handelt es sich, wie auch bei den letzten Flächenbränden in den vergangenen Tagen, um Selbstentzündung aufgrund der extremen Trockenheit oder Funkenflug im Rahmen der Mäharbeiten. Es waren 80 Kräfte der FFW im Einsatz. Verkehrsbehinderungen sind nicht entstanden. Die Geierlaybrücke musste kurzzeitig für den Fußgängerverkehr
gesperrt werden.