Mit Müll geladener Lkw kippt bei Bärenbach: Schwierige Bergungsarbeiten

Am Dienstag, 20.09.2022, verunfallte ein Lkw bei Bärenbach, der mit 26 Tonnen Abfall geladen war. Der Müll verteilte sich auf die Fahrbahn, was nicht das einzige Problem für die Einsatzkräfte war.
Foto: Sebastian Schmitt
Foto: Sebastian Schmitt

Bei Bärenbach kippte ein mit Hausmüll geladener Sattelzug am Dienstagvormittag, 20.09.2022, um.

Mit Müll geladener Lkw kippt um

Gegen 10 Uhr fuhr ein mit 26 Tonnen geladener Lkw einer Spedition aus dem Kreis Ahrweiler die B 41 aus Richtung Idar-Oberstein kommend in Richtung Bad Kreuznach. Kurz vor der Einmündung der Kreisstraße 73 (Abfahrt Bärenbach) geriet der Auflieger aus noch ungeklärter Ursache ins Schlingern, sodass der 42-jährige Fahrer die Kontrolle über das Gespann verlor und nach rechts von der Fahrbahn abkam.

Schließlich kam die Zugmaschine am Erdwall einer Böschung zum Stillstand und der Auflieger kippte seitlich auf die Fahrbahn der dortigen Rechtsabbiegespur. Der geladene Müll verteilte sich großflächig auf der Fahrbahn im Zufahrtsbereich der K 73. Zudem wurde die Fahrbahn übersät von aufgewirbeltem Erdreich und Fahrzeugteilen.

Foto: Sebastian Schmitt/ newstr

Bergung des Lkw schwierig

Glücklicherweise hatte der Fahrer (42) nur leichte Verletzungen erlitten. Er konnte sich eigenständig aus der Zugmaschine befreien.

Die Bergung des total beschädigten Sattelzuges mittels Kranfahrzeugen eines örtlichen Abschlepp- und Bergeunternehmens gestaltete sich schwierig, da sich der Anhänger mit der Seitenschutzplanke und Teile eines Brückenbauwerks verkeilt hatte. Zeitweise waren Absperrmaßnahmen auf der K 73 erforderlich. Insgesamt kam es jedoch nur zu geringfügigen Verkehrsbeeinträchtigungen.

Die Bergung des Lkw war schwierig. Foto: Sebastian Schmitt

Der Abfall musste durch ortsansässige Fachunternehmen abtransportiert werden. Die Aufräum- Bergungs- und Reinigungsarbeiten waren gegen 16:30 Uhr beendet.

Foto: Sebastian Schmitt

Einsatzkräfte vor Ort

Im Einsatz waren Kräfte der Polizeiinspektionen Kirn und Idar-Oberstein, die Feuerwehren Kirn, Bärenbach und Heimweiler sowie des Landesbetriebes für Mobilität. Außerdem war die untere Wasserbehörde vor Ort, da erhebliche Mengen an Kraftstoff in das Erdreich gelangt waren.

Mitteilung Polizeiinspektion Kirn (20.09.2022)