Nach tödlichem Achterbahn-Unfall: Zeuge erhebt schwere Vorwürfe

Im Freizeitpark Klotten ist am vergangenen Samstag, 06.08.2022, eine Frau ums Leben gekommen. Bei einem Sturz aus der Achterbahn wurde sie tödlich verletzt. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist noch unklar. Ein Zeuge hat nun schwere Vorwürfe erhoben:
(c) Andreas Winkler
(c) Andreas Winkler

Schock und Fassungslosigkeit 

Viele Menschen waren am Samstag, 06.08.202, in dem überregional bekannten Wild- und Freizeitpark Klotten. Dort kam es zu einem tragischen Unfall: Eine 57-jährige Frau ist auf der Achterbahn aus ihrem Waggon gestürzt und wurde tödlich verletzt. Hierzu unser Beitrag: Tragisches Unglück: Frau (57) aus dem Saarland stürzt aus Achterbahn im Klottipark und stirbt.

Ermittlungen von Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft am heutigen Montag

Am heutigen Montag, 08.08.2022, ist die Kriminalpolizei und die Staatsanwaltschaft an der betroffenen Bahn und hat ihre Ermittlungsarbeit aufgenommen. Dafür bleibt der Park weiterhin geschlossen. Hier will man schnell die Ursache für den so tragischen Unglücksfall heraus finden. Hier wird genau geschaut, ob es an einem technischen Defekt gelegen hat, ob das Sicherheitssystem nicht funktionierte oder ob es einfach nur Leichtsinn war oder es einen medizinischen Notfall gab. All das soll geklärt werden, unter Umständen auch mit einem Gutachter. Heute wurde bekannt, dass die Frau obduziert werden soll.

Aus etwa 8 Metern abgestürzt

Die 57-jährige Frau war nach News-Trier Informationen mit ihrer Familie im Park. Sie war mit dieser auch auf der Achterbahn gewesen. Die Achterbahn sei ohne Probleme gestartet und nach einer langen Gerade mit einem Auf und Ab kam es dann in etwa 8 Metern Höhe zu dem Unglück.

Laut einem Bericht von Focus Online habe die Staatsanwaltschaft Koblenz am heutigen Montag neue Details veröffentlicht. Demnach soll die verstorbene Frau „zunächst in ihrem Sitz in einer Kurve ins Rutschen gekommen sein, bevor sie aus etwa acht Metern aus der Bahn herausfiel.“

Augenzeuge berichtet und erhebt schwere Vorwürfe 

Ein Augenzeuge hat der „Bild“-Zeitung folgende Schilderung erzählt: „Sie wurde in das schwer zugängliche, dicht bewachsene Gebiet in Richtung Mosel geschleudert, musste zunächst gesucht werden.“ Dort wurde sie dann von den Rettungskräften reanimiert, leider jedoch erfolglos.

Dann erhebt der Zeuge in dem Interview schwere Vorwürfe gegen den Park:Niemand hat manuell kontrolliert, ob die Sicherheitsbügel fest sitzen.“ Seine Tochter sei nur wenige Fahrten vor dem Vorfall mit der gleichen Achterbahn gefahren.

Eigene Recherche, Artikel von Bild und Focus Online (08.08.2022)