Luxemburg: Restaurant Vapiano gedenkt verstorbener Mitarbeiterin

Eine Frauenleiche wurde am Sonntag im Untergeschoss des Vapiano Restaurants auf dem Kirchberg gefunden. Fünf Tage später gedankt das Lokal seiner verstorbenen Mitarbeiterin über die offizielle Facebook-Seite.
Die Vapiano Filiale ist seit dem Leichenfund geschlossen – und bleibt es für vorerst mindestens zwei Wochen. Symbolbild: Vapiano global, Vapiano London, CC BY-SA 4.0

Am Freitagabend, 22.04.2022, veröffentlichte das Restaurant Vapiano über seine Facebook-Seite einen Beitrag zum Gedenken an die getötete Mitarbeiterin, die seit 2014 dort gearbeitet hat. „Wir alle sind tief betroffen und traurig, dass wir Sonia verloren haben, die seit 2014 Mitglied der Vapiano-Familie und des Teams unseres Restaurants in Kirchberg war.“, heißt es in zu Beginn des Beitrags.

Seit acht Jahren war die 46-Jährige Teil des Vapiano-Restaurants und galt als „vorbildliches Teammitglied, ihre Professionalität und Hingabe waren ein Vorbild für alle.“, so das Lokal über die Verstorbene.

Restraunt vorerst geschlossen

Am Sonntag, 17.04.2022, wurde die 46-Jährige tot im Untergeschoss des Restaurants gefunden. Ihr Lebensgefährte verständigte die Polizei, nachdem Sonia nach der Arbeit nicht nach Hause gekommen ist. Seit Sonntag ist das Lokal geschlossen und wird es nach eigenen Angaben mindestens für die nächsten zwei Wochen bleiben.

Das Team von Vapiano veröffentlicht rührende Worte auf der Facebook-Seite. Übersetzt heißt es:

„Das gesamte Team von Vapiano Kirchberg, Vapiano Luxemburg , Vapiano Frankreich sowie die 230 anderen Vapiano-Restaurants schließen sich der Familie und den Angehörigen in tiefer Erschütterung und mit großem Respekt an.
Wir werden Sonia nicht vergessen, ihr schönes Lächeln wird für immer in unseren Gedanken bleiben.
Wir werden mit den Mitgliedern des Teams Initiativen zu ihrer Ehrung und Erinnerung ergreifen.“

Staatsanwaltschaft bestätigt Beteiligung Dritter

Nach dem Leichenfund gab die luxemburgische Staatsanwaltschaft zunächst lediglich bekannt gab, dass „eine Fremdeinwirkung nicht ausgeschlossen“ sei. Italienische Medien hingegen berichteten von einem Raubüberfall und Schlägen auf den Kopf.

Mittlerweile ist die Autopsie abgeschlossen. Gegenüber L’essentiel bestätigte die Staatsanwaltschaft „die Beteiligung von Dritten“. Demnach sei der Tod durch Selbstmord oder Unfall ausgeschlossen.

 

Facebook Beitrag Vapiano Luxembourg (44 AV. John F. Kennedy, Luxemburg, Luxemburg) (22.04.2022)