PETA zeigt nach verheerendem Bauernhofbrand Besitzer und Wehrführer an

Nachdem dem verheerenden Brand auf einem Bauernhof im Simmertal meldet sich nun die Tierschutzorganisation Peta zu Wort:
(c)Sebastian Schmitt
(c)Sebastian Schmitt

Tote Rinder bei Großbrand

Am Wochenende kam es in Simmertal zu einem Großbrand auf einem Landwirtschaftlichen Hof, wir haben mehrfach darüber berichtet. In den Stallungen des Bauernhofes ist ein Feuer ausgebrochen. Neben dem enormen Schaden durch die verbrannten 250 Heu- und Strohballen gab es auch einen tragischen Tierschaden zu bezeichnen. In den Flammen kamen bedauerlicherweise auch 23 Rinder zu Tode.

Anwesen von Feuerwehrchef brannte

Mehr als 50 Rinder standen in dem Stall bei Brandausbruch. Viele von ihnen konnten durch das beherzte Helfen von Nachbarn und Einsatzkräfte gerettet werden. Bei dem Bauernhof handelt es sich um ein Anwesen des örtlichen Wehrführers der Feuerwehr Simmertal. Umso schlimmer auch der Anblick für Markus Schlarb, dessen Anwesen lichterloh in Flammen stand und er zeitgleich als einer der leitenden Feuerwehrkräfte mit den Rettungsmaßnahmen involviert war.

Stallhaltung tierartgerecht?

Nun werden wieder die Gedanken laut, ob die Stallhaltung eine tierartgerechte Haltung ist. Tierschützer fordern schon lange eine Änderung der Halteregeln für Tiere. Eine ausschließliche Freilandhaltung sei erwünscht. In Deutschland gibt es hierzu keine konkreten Regeln für die Haltung von Tieren.

PETA stellt Strafanzeige

In diesem Fall hat sich nun auch die Tierschutzorganisation PETA zu Wort gemeldet und eine Strafanzeige beim zuständigen Gericht in Bad Kreuznach gestellt. Dem Bauernhofbesitzer und Feuerwehrchef wird vorgeworfen, für den Tod der vielen verendeten Rinder verantwortlich zu sein. Wie die Rhein-Zeitung berichtet, soll der Tierhalter keine ausreichenden Brandschutzmaßnahmen für die Stallungen gehabt haben. Wie es in dem Bericht der Rhein-Zeitung weiter heißt, soll er somit den Tod billigend in Kauf genommen haben.

PETA fordert die Politik zum Handeln auf und die Gesetze weitreichend zu ändern. In dem Bericht der Rhein-Zeitung fordert eine Sprecherin von PETA zudem alle Menschen auf, sich vegan zu ernähren, dann würde so etwas nicht passieren und auch in Zukunft nicht mehr passieren.

Berichte zum Großbrand

Eigene Recherche ,Rhein-Zeitung