Tödlicher Unfall: Mann nahe Südbahnhof Trier von Zug erfasst

Ein Mann ist am Mittag, 18.11.2021, auf der Bahnstrecke zwischen Trier Hauptbahnhof und Trier Süd von einem Zug überrollt worden.

Symbolbild: Pixabay

Tragisches Unglück auf den Bahngleisen

Am frühen Nachmittag, 18.11.2021, ereignete sich auf der Bahnstrecke zwischen dem Trierer Hauptbahnhof und Trier Süd ein tragischer Unfall. Ein Mann versuchte eine Abkürzung ,auf Höhe der Lederfabrik Rendenbach, über die Gleise zu nehmen und wurde von einem heranfahrenden Zug erfasst. Er kam im Gleisbereich ins Straucheln, stürzte und wurde von einer in Richtung Luxemburg fahrenden Regionalbahn, trotz Einleitung einer Schnellbremsung, erfasst.  Hierbei erlitt der Mann tödliche Verletzungen. Die Bundespolizei bestätigt newstr.de dass es sich um einen Unfall und nicht um einen Suizid handelte.

Zugausfälle in beide Richtungen 

Die etwa 30 anwesenden Reisegäste wurden aus der Bahn evakuiert und zum Südbahnhof gebracht. Die Bahnstrecke war beidseitig von 12:55 Uhr – 14:52 Uhr gesperrt; erhebliche Auswirkungen auf den Zugverkehr waren die Folge.

Ermittlungen hinsichtlich der Unfallursache werden von Bundes- und Kriminalpolizei geführt. Am Einsatz beteiligt waren Bundespolizei Trier, Kriminalpolizei Trier, Notarzt und Rettungswagen sowie die Feuerwehr Trier.

Züge – eine unterschätzte Gefahr

In diesem Zusammenhang weist die Bundespolizei Trier nochmals darauf hin, dass ein unbefugtes Betreten der Gleise zu lebensgefährlichen Verletzungen bis hin zum Tode führen kann. Regionalbahnen können Geschwindigkeiten bis zu 160 km/h erreichen und haben aufgrund ihrer großen Masse einen Bremsweg von mehreren 100 Metern. Zudem sind sie erst spät zu hören und auch mit Blick auf ihre Geschwindigkeit nicht zu unterschätzen. Wichtige Hinweise hierzu sind auf der Homepage der Bundespolizei unter www.Bundespolizei.de nachzulesen.