Tote in Luxemburger Restaurant: Staatsanwaltschaft bestätigt Fremdeinwirkung

Im Keller eines Luxemburger Restaurants wurde am Sonntag, 17.04.2022, eine Frauenleiche gefunden. Nach einer Autopsie schließt die Staatsanwaltschaft Selbstmord sowie einen Unfall aus.
Die Staatsanwaltschaft bestätigt, dass die Frau durch Fremdeinwirkung starb. Foto: Facebook/ Police Luxembourg
Die Staatsanwaltschaft bestätigt, dass die Frau durch Fremdeinwirkung starb. Foto: Facebook/ Police Luxembourg

Am Sonntagmorgen, 17.04.2022, wurde im Keller eines Restaurants an der Luxemburger Avenue J.F. Kennedy auf Kirchberg eine Frauenleiche gefunden. Nach Angaben der luxemburgischen Tageszeitung L’essentiel war die 46-Jährige auch eine Mitarbeiterin in diesem Restaurant. Nach ihrer Schicht sei die nicht nach Hause gekommen und ihr Lebensgefährte verständigte die Polizei.

Italienische Medien berichten von Raubüberfall

Während die luxemburgische Staatsanwaltschaft zunächst bekannt gab, dass „eine Fremdeinwirkung nicht ausgeschlossen“ sei, berichteten italienische Medien von einem Raubüberfall und Schlägen auf den Kopf. Bei der Toten soll es sich um eine Italienerin handeln, die für die Arbeit nach Luxemburg gezogen ist. Zwei bislang unbekannte Täter sollen sie mit einem spitzen Gegenstand niedergeschlagen haben, so L’essentiel mit Verweis auf weitere Quellen.

Wie die luxemburgische Tageszeitung weiter berichtet, nennen italienische Medien eine Summe von 3.000 Euro, die gestohlen wurde. Die Videoüberwachung des Restaurants werde derzeit ausgewertet.

Staatsanwaltschaft bestätigt Fremdeinwirkung

Die Autopsie der Toten ist mittlerweile abgeschlossen. Gegenüber L’essentiel bestätigte die Staatsanwaltschaft „die Beteiligung von Dritten“. Demnach sei der Tod durch Selbstmord oder Unfall ausgeschlossen. Weiter gab die Staatsanwaltschaft bekannt, dass die Ermittlungen „intensiv“ fortgesetzt werden.

Artikel von L'essentiel (22.04.2022)