Unglaublich: Fahranfänger (18) erst zwei Wochen den Führerschein rast mit 170 km/ h über Hochmoselbrücke

Ein Fahranfänger hat sich am Freitag, 18.11.2022 eine Fahrt erlaubt, wo man im Grunde nur noch den Kopf schütteln kann:
picture alliance/dpa | Thomas Frey
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Mit 40 km/h zu schnell

Am vergangen Freitagabend fiel einer Provida-Streife des Sachgebiets Verkehrsmessungen der Polizeidirektion Wittlich ein BMW auf, der mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit die B 50 in Richtung Hochmoselübergang fuhr. Trotz Starkregens und erheblicher Aquaplaning-Gefahr überschritt er schon vor dem Hochmoselübergang die zulässige Höchstgeschwindigkeit um bis zu 40 km/h.

Mit 170 km/ h über Hochmoselbrücke

An der bekannten Geschwindigkeits-Kontrollstelle vor dem Tunnel verringerte der Fahrer dann seine Geschwindigkeit bis auf das zulässige Maß, nur um nach dem Tunnel auf der Brücke wieder voll aufs Gaspedal zu treten. Mit fast 170 km/h überfuhr er die Brücke bei erlaubten 100 km/h trotz Starkregens, sehr schlechten Sichtverhältnissen und erheblichem Wasser auf der Fahrbahn.

Führerschein erst zwei Wochen alt

Die anschließende Kontrolle versetzte die eingesetzten Beamten dann doch in Erstaunen: der 18-jährige Autofahrer aus der Verbandsgemeinde Traben-Trarbach konnte lediglich eine Bescheinigung über die durchgeführte Führerscheinprüfung und eine schriftliche Bestätigung über die Erteilung der Fahrerlaubnis vorlegen, die gerade einmal 14 Tage alt war. Auf seinen Kartenführerschein, der noch nicht gedruckt sei, würde er noch warten.

Das wird teuer in aller Hinsicht

Den jungen Mann erwartet jetzt neben dem 600 Euro Bußgeld ein zweimonatiges Fahrverbot. Darüber hinaus wird die Führerscheinstelle über das Fehlverhalten des jungen Mannes informiert. Auch hier muss er mit zusätzlichen Maßnahmen wie einer Verlängerung der Probezeit um zwei Jahre, zwei Punkte und/ oder einer erneuten Nachbeschulung rechnen. Diese kosten in der Regel nochmals bis zu 900 Euro. 

Pressemitteilung Polizei Wittlich