Unglück beim winterlichen Burgbrennen in Wallmerath – Holzkreuz kippt um

Im Winterspelter Ortsteil Wallmerath kam es beim traditionellen "Burgbrennen" zu einem tragischen Unfall: Das brennende Holzkreuz kippte um.
Beim traditionellen Burgbrennen in Wallmerath kippte das Holzkreuz. Symbolbild: Tristan Schmurr, Buergbrennen 2019 (Bonnevoie), CC BY 2.0
Beim traditionellen Burgbrennen in Wallmerath kippte das Holzkreuz. Symbolbild: Tristan Schmurr, Buergbrennen 2019 (Bonnevoie), CC BY 2.0

Am Samstag, 05.03.2022, kam es in Wallmerath (Eifelkreis Bitburg-Prüm) beim traditionellen Burgbrennen zu einem Unglück.

30 Personen beim Burgbrennen

Um den Winter zu vertreiben, haben sich circa 30 Personen in Wallmerath zum Burgbrennen versammelt. Dabei wird ein in einem Scheiterhaufen aufgestelltes Holzkreuz abgebrannt. Wie die Polizei mitteilt, kam es am Samstag währenddessen zu einem tragischen Unglück. Als sich mehrere Personen nahe der Feuerstelle befanden, kippte das brennende Holzkreuz.

Holzkreuz kippt um

Laut Angaben der Polizei wurden drei der anwesenden Personen durch den herabstürzenden Querbalken getroffen. Das umfallende Holzkreuz verletzte eine Frau leicht, zwei Männer wurden schwer verletzt. Einer von ihnen wurde mit einer Kopfverletzung mithilfe eines Rettungshubschrauber in das Uniklinikum Aachen geflogen. Der andere wurde mit Verletzungen an den Beinen in ein umliegendes Krankenhaus gebracht.

Einsatzkräfte vor Ort

Die Ermittlungen zum Unglücksfall wurden vor Ort durch die Polizeiinspektion Prüm geführt. Daneben waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Winterspelt und Bleialf, Rettungskräfte des DRK aus Winterspelt, Arzfeld, Prüm, Neuerburg und Belgien sowie der Rettungshubschrauber aus Mainz im Einsatz.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Prüm (06.03.2022)