Vermeintlicher Hundeangriff auf 9-Jährigen aufgeklärt – Vorfall von Dezember

Kurz vor Weihnachten 2021 berichtete die Polizei von einem vermeintlichen Hundeangriff auf einen 9-jährigen Jungen. Die Ermittlungen haben nun ergeben, dass der Vorfall sich anders ereignete als zunächst berichtet wurde.

Der Fall um den vermeintlichen Hundebiss konnte geklärt werden. Symbolbild: Pixabay

Ein 9-jähriger Junge soll im Dezember 2021 von einem Hund gebissen worden sein. Wie aus dem Bericht vom 18.12.2021 hervorging, sei die Hundehalterin ohne sich um den angeblich verletzten Jungen zu kümmern, mit ihrem Hund weitergegangen.

Hundehalterin meldete sich bei der Polizei

Nachdem der Vorfall für großes Aufsehen gesorgt hatte, informierte die Polizei am Montag, 27.12.2021, dass sich die Verantwortliche des vermeintlichen Hundeangriffs auf den 9-Jährigen bei der Polizei meldete. Sie schilderte den Sachverhalt aus ihrer Wahrnehmung, die sich von der ursprünglichen Meldung deutlich unterschied. Die Ermittler im Haus des Jugendrechts ermittelten in diesem Fall.

Diesen Vorfall nahm auch die Tierrechtsorganisation PETA zum Anlass, einen Hundeführerschein für Rheinland-Pfalz zu fordern. Mit der Einführung sollen Beißattacken verhindert werden, so die Organisation.

Untersuchungen abgeschlossen: Junge wurde nicht gebissen

Die Ermittlungen im Fall des vermeintlichen Hundebisses, die im Haus des Jugendrechts Trier geführt wurden, sind abgeschlossen. Der Vorfall ereignete sich anders, als anfangs berichtet wurde.

Nachdem die Hundehalterin sich bei der Polizei gemeldet hatte und den Vorfall aus ihrer Sicht schilderte und weitere Ermittlungen geführt wurden, kann die Meldung über einen Hundebiss zurückgenommen werden. Der Junge sei „nicht gebissen, vielmehr aus nächster Nähe angeknurrt“ worden, heißt es in der abschließenden Meldung der Polizei. Daher habe die Hundehalterin dem Vorfall auch keine weitere Beachtung geschenkt.

Im Rahmen der polizeilichen Untersuchungen fanden die Betroffenen, der Junge und seine Familie sowie die Hundeführerin, zusammen und räumten die Angelegenheit aus der Welt.