Wenige Zentimeter zwischen Zugunglück und zweitem Leben für einen Busfahrer in Trier-Zewen

Am Montag, 24.01.2022, gegen 18:20 Uhr kam es am Bahnübergang im Trierer Stadtteil Zewen zu einem Beinahe-Unfall zwischen einem Linienbus und einem Güterzug.
(c) Polizei Nur wenige Zentimeter haben gefehlt und es wäre zum Unglück gekommen.

Wie die Polizei berichtet, gelang es dem Busfahrer nicht rechtzeitig beim Aufleuchten der roten Warnleuchte den Bus vor dem Bahnübergang zum Stehen zu bringen. Die wenige Sekunden später herabsinkende Schranke des Bahnübergangs kommt auf dem Dach der Fahrerkabine zum Liegen, sodass der Bus teilweise auf dem Bahnübergang stehen bleibt.

Schockstarre und eine Schar voll Engel 

Unter Schock stehend verbleibt der Busfahrer in der Fahrerkabine und erblickt den mit hoher Geschwindigkeit nähernden Güterzug auf sich zu fahren. Trotz Notbremsung beträgt die Geschwindigkeit des Zuges bei Ankommen am Bahnübergang um die 70 km/h. Nur wenige Zentimeter vor dem Busfahrer rast der Zug vor der Scheibe der Fahrerkabine vorbei.

Diese wenigen entscheidenden Zentimeter lassen die beiden Fahrzeugführer letztendlich nur mit einem Schock, aber unverletzt davonkommen.

Ermittlungen hinsichtlich eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr werden durch die Polizeiinspektion Trier eingeleitet und im Rahmen der weiteren Ermittlungen geprüft.

(c) Polizei