Wohnungsbrand in Trierer Stadtmitte: Feuer in einem Mehrparteienhaus

In einem Mehrparteienhaus in der Trierer Stadtmitte ist am gestrigen Nachmittag, 19.05.2022, ein Feuer ausgebrochen. Die Bismarckstraße war während des größeren Einsatzes knapp eineinhalb Stunden gesperrt. Eine Person musste ins Krankenhaus gebracht werden:
Mehrere Fahrzeuge der Feuerwehr und des Rettungsdienstes waren in der Bismarckstraße im Einsatz. Foto: Andreas Sommer
Mehrere Fahrzeuge der Feuerwehr und des Rettungsdienstes waren in der Bismarckstraße im Einsatz. Foto: Andreas Sommer

Ein Wohnungsbrand in einem Mehrparteienhaus in der Trierer Stadtmitte sorgte am gestrigen Nachmittag, 19.05.2022, für einen größeren Einsatz von Feuerwehren, Rettungskräften und Polizei. Sechs Personen wurden vor Ort ambulant behandelt, eine Person musste mit einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden.

Wohnhaus mit 40 Personen

Um 15:36 Uhr wurde der Feuerwehr ein Wohnungsbrand in der Bismarckstraße gemeldet. Aus einem Ein-Personen-Appartement im zweiten Geschoss eines Mehrfamilienhauses kam Rauch. Der Bewohner sei zu diesem Zeitpunkt nicht in der Wohnung gewesen.

Starke Rauchentwicklung

Als die Einsatzkräfte eintrafen, verließen mehrere Bewohner:innen hustend das Haus. Der Rauch hatte sich bereits über das Treppenhaus verbreitet. Weil in dem Haus insgesamt 40 Personen gemeldet sind, löste die Berufsfeuerwehr einen größeren Einsatz aus. Die Bismarckstraße wurde für gut eineinhalb Stunden voll gesperrt, im Bereich um den Hauptbahnhof kam es dadurch zu Verkehrsbehinderungen. Erstmeldung der Stadt und Polizei: Feuer in Mehrparteienhaus – Bismarckstraße gesperrt

Feuer schnell gelöscht

Der Brand konnte schnell unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Sechs Menschen wurden von den alarmierten Notärzten vor Ort ambulant behandelt, konnten aber wieder entlassen werden, eine Person wurde mit Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht.

Nach ersten Erkenntnissen der Brandermittler der Polizei war ein technischer Defekt in dem Appartement die Brandursache.

Einsatzkräfte vor Ort

Im Einsatz waren insgesamt rund 50 Einsatzkräfte von Polizei, Berufsfeuerwehr, dem Freiwilligen Löschzug Olewig, der Schnellen Einsatzgruppe SEG von DRK, Maltesern und Arbeiter Samariter Bund sowie der Leitende Notarzt.

Pressemitteilung Stadt Trier (19.05.2022)