Zwei Fahrerinnen bei Frontalzusammenstoß schwer eingeklemmt auf B 419 Palzem

Palzem. Am Freitagmorgen um 7:30 Uhr kam es auf der Bundesstraße 419 zwischen Palzem und Wincheringen (VG Saarburg- Kell) zu
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Palzem. Am Freitagmorgen um 7:30 Uhr kam es auf der Bundesstraße 419 zwischen Palzem und Wincheringen (VG Saarburg- Kell) zu einem schweren Verkehrsunfall.
Nach ersten Polizeiangaben sind in einem kurvigen Streckenabschnitt ein roter Mini mit amtlichen Kennzeichen aus Luxemburg und einer 50- jährigen Fahrerin und ein grauer Renault mit einem Kennzeichen aus Frankreich und einer 21- jährigen Fahrerin, beim Überholvorgang an einem LKW, frontal zusammengestoßen. Die beiden Fahrzeuginsassinnen der jeweiligen PKW wurden dabei in ihren Wracks schwer eingeklemmt.
Mit Hilfe von schwerem Gerät, der Rettungsschere und Spreitzer, konnten sie schließlich, nachdem die Notärzte sie stabilisiert hatten, gerettet werden. Die Rettung beider Frauen nahm laut Einsatzleiter Thorsten Petry dreißig Minuten in Anspruch, um die Patienten schonend frei zu bekommen. Beide kamen mit schwersten Verletzungen in umliegende Krankenhäuser.
Die Feuerwehr stellte weiterhin den Brandschutz sicher und streute auslaufende Betriebsmittel ab, bis der LBM diese Arbeit übernahm. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden, der LKW wurde nur leicht beschädigt und konnte die Fahrt fortsetzen.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde ein Gutachter zur Unfallstelle hinzugezogen, um den genauen Unfallhergang zu rekonstruieren.
Die Bundesstraße war bis 12 Uhr voll gesperrt, der LBM richtete eine Umleitung ein. Zum Trotz der Sattelschlepper, zahlreiche LKW- Fahrer standen somit ebenfalls stundenlang fest. Es kam zu langen Rückstaus im morgendlichen Luxemburg- Deutschland Pendlerverkehr.
Im Einsatz war die FEZ und Wehrleitung VG Saarburg- Kell, die Feuerwehren aus Palzem, Wehr, Helfant, Wincheringen, Saarburg, und Perl- Nennig (Saarland). Weiterhin die First Responder Obermosel, Rettungs- und Krankenwagen aus Konz, Saarburg und Perl. Notärzte aus Saarburg und Trier, sowie der Air Rescue aus Luxemburg mit Notarzt. Weiterhin die Polizei Saarburg und der LBM.

(Blaes)