Den Patientinnen und Patienten immer freundlich, kompetent und auf Augenhöhe zugewandt. Prof. Dr. Pan Decker hat 2001 als Chefarzt im Trierer Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen angefangen und mit seiner Fachexpertise zahlreiche Zentren aufgebaut. Foto: Ralf Schuh, Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen

Bonn – Euskirchen – Bonn – Trier. Die berufliche Laufbahn von Prof. Dr. med. Pan Decker ist so gradlinig wie sein Charakter. Am 1. April 2001 hat der Chirurg die Chefarztstelle von Prof. Dr. med. Heinz-Günther Straaten an der damaligen Krankenanstalt Mutterhaus übernommen. Seitdem hat er nicht nur seine Fachabteilung, die Chirurgie 1, maßgeblich aufgebaut und erweitert. Auch zahlreiche zertifizierte Zentren vervollständigen heute das chirurgische Spektrum am Klinikum Mutterhaus.

So wurde im Januar 2009 unter seiner Leitung beispielsweise das erste und größte Darmzentrum der Region nach den Anforderungen der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) zertifiziert. Hier werden jährlich über 100 neuerkrankte Patienten mit der Erstdiagnose eines kolorektalen Karzinoms behandelt. Das Darmzentrum ist wichtiger Teil des Onkologischen Zentrums am Klinikum Mutterhaus, das 2020 von der DKG zertifiziert wurde. Bei den ausgezeichneten Organzentren des Onkologischen Zentrums ist Prof. Dr. med. Pan Decker auch maßgeblich beteiligt am Pankreas- und Oesophaguszentrum. Als eines von nur 19 in ganz Deutschland ist das Oesophaguszentrum besonders wesentlich für die Behandlung von Patienten in der Region mit einer Tumorerkrankung der Speiseröhre.

Zu seinem ersten Fazit nach vier Monaten im Klinikum Mutterhaus schreibt Pan Decker in der damaligen Mutterhaus-Zeitung muz: „Im Zentrum meines Lebens stehen meine Familie und die Chirurgie.“ Und so ist es bis heute. Seine Frau Prof. Dr. med. Dorothee Decker, ebenfalls erfolgreiche Chirurgin, arbeitet als Oberärztin in der Chirurgie 1 und leitet das ebenfalls ausgezeichnete Adipositaszentrum.