Am Mittwochmorgen (02.12.2020) wurde die Feuerwehr um 8:13 Uhr zu einer Notfalltüröffnung in die August-Antz-Straße nach Trier alarmiert. Dort haben Angehörige den Bewohner des Hauses als vermisst gemeldet. In der Nacht zuvor wurde die Hausbewohnerin mit dem Rettungsdienst bereits in ein Krankenhaus eingeliefert.

Als die Rettungskräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst in das Einfamilienhaus gingen, nachdem die Türe geöffnet wurde, fanden sie den Hausbewohner leblos vor. Zugleich schlugen glücklicherweise die CO-Warner der Einsatzkräfte an und zeigten einen enormen CO-Wert an. Umgehend wurde unter Einsetzen des eigenen Lebens der Rettungskräfte der Mann in einer Crashrettung aus dem Haus gerettet.

Er kam notfallmäßig umgehend Intensivpflichtig in ein Krankenhaus, sein Zustand ist laut Feuerwehr kritisch. Da die Einsatzkräfte in der Nacht und am Vormittag ohne Schutz in das Haus gingen, wurden sie alle verletzt und mussten medizinisch versorgt werden. Wie die Berufsfeuerwehr mitteilte, kamen alle Betroffenen in die Trierer Krankenhäuser.

Bei diesem Einsatz gab es in der Gesamtzahl 8 Verletzte, darunter sechs Einsatzkräfte (zwei Feuerwehrkräfte und vier Rettungsdienstkräfte).

Wie sich herausstellte, kam es an der Heizungsanlage zu einem technischen Defekt, sodass unbemerkt das Kohlenmonoxid ausströmen konnte. Dieses Gas kann man weder sehen noch riechen.

Die August-Antz-Straße war für mehrere Stunden voll gesperrt.

Im Einsatz war der Führungsdienst der BF, die Berufsfeuerwehr Wache I und II, 5 Rettungswagen ( BF Trier, DRK Ehrang und Malteser Welschbilllig), die Notärzte aus Trier und Ehrang und die Polizei.