Neben der Notwendigkeit einer erneuten gemeinsamen Kraftanstrengung, um ein
entsprechendes Niveau bei der Entwicklung der Infektionszahlen zu erreichen,
bedarf es angesichts der besonderen Herausforderung in den Wintermonaten
spezieller Maßnahmen. Daher werden zur mittelfristigen Absicherung einer
Reduzierung des Infektionsgeschehens ab 01. Dezember 2020 weitere
Maßnahmen für erforderlich gehalten. Diese werden von den Ländern umgesetzt
und ggf. entsprechend verlängert. Das Verfahren der Überprüfung der
Inzidenzwerte und der Anwendung gegebenenfalls notwendiger entsprechender
Eindämmungsmaßnahmen soll in den Wintermonaten fortgeführt werden.

(1) Private Zusammenkünfte mit Freunden, Verwandten und Bekannten sind auf
den eigenen und einen weiteren Haushalt, jedoch in jedem Falle auf maximal 5
Personen zu beschränken. Kinder bis 14 Jahre sind hiervon ausgenommen.1

(2) Jede Person hat in geschlossenen Räumen, die öffentlich oder im Rahmen
eines Besuchs- oder Kundenverkehrs zugänglich sind, eine Mund-Nasen Bedeckung zu tragen. Dies gilt auch für öffentliche Verkehrsmittel. Darüber
hinaus gilt die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung an allen
Orten mit Publikumsverkehr in Innenstädten, so auch an Örtlichkeiten in der
Öffentlichkeit unter freiem Himmel, an denen sich Menschen entweder auf
engem Raum oder nicht nur vorübergehend aufhalten. Die Festlegung der Orte
und der zeitlichen Beschränkung erfolgt durch die örtlich zuständigen Behörden.
(3) In Arbeits- und Betriebsstätten ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen; dies
gilt nicht am Platz, sofern ein Abstand von 1,5 Meter zu weiteren Personen
sicher eingehalten werden kann.
(4) Hochschulen und Universitäten sollen grundsätzlich (mit Ausnahme
insbesondere von Labortätigkeiten, Praktika, praktischen und künstlerischen
Ausbildungsabschnitten und Prüfungen) auf digitale Lehre umstellen.