1.300 Menschen kommen zur Impfung ins Impfzentrum Trier – lange Warteschlangen

Am Mittwoch, 08.12.2021, wurde im Rahmen einer Impfaktion ohne vorherigen Terminvereinbarung oder Anmeldung im Messepark in Trier geimpft. Sehr viele Menschen haben sich für eine Impfung angestellt.
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1.300 Impfungen in 8,5 Stunden 

Schon sehr früh meldete sich die Stadt Trier zu Wort und teilte vor der eigentlichen Öffnung  um 8:30 Uhr, dass die Warteschlange sehr lang sei und man mit viel Wartezeit rechnen solle. Und so begann das Impfen im Impfzentrum Trierer Messepark am gestrigen Mittwoch, 08.12.2021, bereits um 8:00 Uhr. „Wir haben gestern im Impfzentrum Trier im Messepark ohne Anmeldung zwischen 8 und 16.30  Uhr rund 1300 Personen geimpft“, erzählt uns  der Pressesprecher Ernst Mettlach auf newstr.de-Nachfrage.

Feuerwehr und Malteser verteilen warmen Tee 

In der Tat, uns haben Userbilder erreicht – dort sieht man die Warteschlange bis fast in die Luxemburgerstraße gehend. Doch die meisten haben sich auf die Wartezeit eingestellt. Das Impfzentrum hat ebenfalls auf den Andrang reagiert: „Wegen des großen Andrangs bereits vor Öffnung haben wir zusätzliche Kapazitäten geschaffen, um möglichst schnell impfen zu können. Zur Unterstützung haben wir zehn Feuerwehrleute der Wache 1 angefordert, sowie der Malteser Hilfsdienst, der die Wartenden mit warmem Tee versorgt hat.“, so Mettlach. Die Menschen bekamen also warme Getränke bei den kalten Temperaturen draußen.

Viele Boosterimpfungen, 10 Prozent Erstimpfungen 

Auch der Verkehr musste ordentlich geregelt werden: „Außerdem waren der Verkehrsüberwachungsdienst und der Kommunale Vollzugsdienst des Ordnungsamtes unterstützend im Einsatz“, erklärt der Pressesprecher. Zur Mittagszeit lichtete sich  die Warteschlange ein wenig und wurde kleiner. Doch schon zum Nachmittag hin, kam ein zweiter großer Anlauf von Menschen, die sich impfen lassen wollten.

Was am meisten an diesem Tag geimpft wurde, erklärt Ernst Mettlach kurz und knapp: „Ein Großteil der Personen waren Boosterimpfungen, nur rund 10 Prozent waren Erstimpfungen.“