Entscheidung gefallen: Impfpflicht ab 60 Jahre scheitert im Bundestag

Im Bundestag wird heute über eine Corona-Impfpflicht abgestimmt. Die Mehrheit hat sich gegen den Vorschlag einer Impfpflicht ab 60 Jahre entschieden, damit scheitert die Einführung einer allgemeinen Impfpflicht.
Plenarsaal des Bundestages. Symbolbild: Pixabay/ simonschmid614
Plenarsaal des Bundestages. Symbolbild: Pixabay/ simonschmid614

Vor wenigen Tagen wurde im Bundestag ein Kompromissvorschlag eingebracht, der eine Impfpflicht ab 60 Jahre vorsieht. Grund dafür war die mangelnde Mehrheit für eine Impfpflicht ab 18 Jahre. Am heutigen Donnerstag, 07.04.2022, wird im Bundestag abgestimmt.

Keine Corona-Impfpflicht ab 60 Jahre

Der Gesetzesentwurf für eine Impfpflicht ab 60 Jahre ist gescheitert. 683 Stimmen wurden abgegeben – 378 Abgeordnete lehnten den Vorschlag ab, 296 Abgeordnete stimmten mit „Ja“ und neun enthielten sich, so die Angaben von Focus Online.

Der Entwurf zur allgemeinen Corona-Impfpflicht ab 60 sah vor, dass bis 15. Oktober alle ab 60 verpflichtet sind, über einen Impf- oder Genesenennachweis zu verfügen. Für alle 18- bis 59-Jährigen, die nicht geimpft sind, sollte eine Beratungspflicht gelten. Über die Pflichten, Beratungs- und Impfangebote sollten die Krankenkassen die Bürgerinnen und Bürger bis 15. Mai informieren.

 

 

Artikel Focus Online (07.04.2022)